Technische Analyse DAX 30: False Break-out "vorerst" bestätigt

Der deutsche Leitindex bestätigte im gestrigen Handel den gestern angesprochenen False Break out.

Der deutsche Leitindex bestätigte im gestrigen Handel den gestern angesprochenen False Break out. Das Unterhandeln des Hochs bei 13.525 war ein deutliches Warnsignal. Der Dax schloss bei 13.298 Punkten und einem Minus von -0,87%. Zwischenzeitlich fiel der Dax bis auf 13.222 Punkte. Zum Handelsschluss kam es zu einer Erholung. Auslöser für den Rutsch war erneut ein Anstieg im EUR/USD. Dieser sprang während der Pressekonferenz der EZB auf 1,2537. Auch die Rendite der 10j. Bundeanleihen markierten ein neues Zwischenhoch bei 0,643. Die positiven Aussagen über eine gute Konjunktur in Europa von EZB-Chef Mario Draghi sorgten für diese Ausschläge. Interessanterweise verlor der EUR/USD am Abend nachdem Donald Trump die Aussage von US-Finanzminister revidierte und eher einen starken USD möchte. Somit könnte eine Konsolidierung bzw. Beruhigung im EUR/USD den DAX zu alter Stärke verhelfen. Von daher könnte die gute und gesunde „Verschnaufpause“ durch eine Beruhigung in der Währung abgeschlossen sein. Der heutige Tag könnte eine erste Tendenz geben. Ein Überhandeln der 13.400 könnte für einen 2. Anlauf der Hochs sorgen. Die Indikatoren haben sich abgekühlt und sind neutral. 

 

  • Nächste charttechnische Widerstände: 13.597 (Allzeit-Hoch), 13.526, 13.402
  • Oberes Bollinger-Band: 13.602

  • Nächste wichtige charttechnische Unterstützungen:, 13.431, 13.342, 13.325
  • Mittleres Bollinger-Band: 13.240 und Unteres Bollinger-Band: 12.877 
  • 90-Tage-Linie: 13.066 und 200-Tage–Linie: 12.717 sowie: 21-Tage-Linie: 13.221

  • Indikatoren: MACD: positiv | RSI: neutral I Slow-Stochastik: leicht erhitzt I Momentum: neutral
  • In Summe: trendbestätigende Indikatorenlage, kurzfristige Verschnaufpause
  • 
Volatilität (VDAX-NEW): 13.99
  • 
Die heutige Eröffnung um 09:00 Uhr wird um die 13.350 erwartet

  • (Trailing-) Stop-Loss: 13.206, 13.000, 12.951 (je nach individueller Risikoaffinität) 

Quelle: Bloomberg

Quelle: Bloomberg