Technische Analyse DAX 30: Nachbörslicher Reversal als gute Ausgangslage

Der deutsche Leitindex DAX 30 schloss Freitag bei 12.170 Punkten und war im Tief bei 12.003.

Der deutsche Leitindex DAX 30 schloss Freitag bei 12.170 Punkten und war im Tief bei 12.003. Der Handel bleibt sehr volatil. Zuerst sah es nach einer Gegenbewegung aus, doch dann kam wieder Druck auf. Interessanterweise drehten die US-Börsen im späten Handel am Freitag deutlich und sorgen für einen positiven Start in die Woche. Der DAX 30 wird bei 12.260 Punkten erwartet. Also über der nun wichtigen Marke von 12.232. Das Halten dieser Unterstützung ist die Grundlage für die Gegenbewegung, die bis zur 200-Tage-Linie (12.751) führen kann. Sollte dieser Bereich wieder nicht verteidigt werden ist das nächste Ziel die 11.930. Die Indikatoren sind weiterhin überverkauft und unterstützen die Annahme einer Gegenbewegung. Auch das Fallen des DAX 30 außerhalb der Bollinger Bänder unterstreicht die überverkaufte Situation. Impulse am heutigen Tag gibt es kaum. Außer ein paar Unternehmensberichte aus Europa. Somit wird der Fokus beim EUR/USD und den Renditen am Anleihemarkt liegen. Vor allem die Renditen der 10j. US-Staatsanleihen könnten die Gegenbewegung ausbremsen. Aktuell tendieren sie bei 2,85%. Ein weiterer Anstieg könnte für Druck am Aktienmarkt sorgen. 

 

  • Nächste charttechnische Widerstände: 12.489,12.722, 12.951, 13.063, 13.152, 13.063
  • Oberes Bollinger-Band: 13.880

  • Nächste wichtige charttechnische Unterstützungen: 12.232, 12.067, 11.930

  • Mittleres Bollinger-Band: 13.048 und Unteres Bollinger-Band: 12.215 
  • 90-Tage-Linie: 13.089 und 200-Tage–Linie: 12.751 sowie: 21-Tage-Linie: 13.057
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Indikatoren: MACD: überverkauft | RSI: überverkauft I Slow-Stochastik: überverkauft I Momentum: fällt
  • In Summe: noch trendbestätigende Indikatorenlage, kurzfristiges Erholungspotential

  • Volatilität (VDAX-NEW): 26,57
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Die heutige Eröffnung um 09:00 Uhr wird nahe der 12.260 erwartet.

  • (Trailing-) Stop-Loss: 12.067, 11.930 (je nach individueller Risikoaffinität) 

Quelle: Bloomberg

Quelle: Bloomberg