Technische Analyse DAX 30 (täglich): "Death Cross" & ZEW

Die an dieser Stelle oftmals thematisierte Stabilisierung bei 12.000 Zählern hat sich manifestiert. Nun gilt es dieses gute Fundament auszubauen. Vor allem die 12.232 rücken dabei wieder in den Fokus.

Das aktuelle „Death Cross“ (50-Tage-Linie schneidet die 200-Tage-Linie) verursacht dabei große Verunsicherung. All das ändert aber nichts am übergeordneten Aufwärtsmodus. Im Gegenteil. Die Unterstützungsregion bei 12.000 / 11.800 scheint nun wie in Stein gemeißelt zu sein.

Heute werden die 12.232 wohl zum Einen durch das „Death Cross“ zum Anderen durch schlechte Konjunkturdaten zum Wegweiser für die kurzfristige Entwicklung. Dabei liegt das Augenmerk weiterhin auf der markt- und charttechnischen Situation.

Das Obere Bollinger-Band verschafft weiterhin Luft bis rund 12.650 Punkten. Die Slow-Stochastik ist weiterhin neutral. Der Markt ist somit keinesfalls bereits schon wieder überkauft. Der MACD bleibt sich treu: Aufwärtstrend intakt (!).

Sollten die 12.232 kurzfristig unterschritten werden, dann tendiert bei 12.161 eine Unterstützungsregion. Diese wurde durch zwei Kerzenlunten im März 2018 gebildet.

Alles in allem scheint die aktuelle Schwäche des DAX keine grundlegende Richtungsänderung zu sein. Die Volatilität ist wieder etwas angestiegen. Wohl auch durch die gestrigen Meldungen zu Facebook.

Stopps belassen und ruhig Blut.
 



Fazit:

  • Primärer Aufwärtstrend (seit 2009) weiterhin nachhaltig intakt
  • Test der 12.232 & „Death Cross"