Technische Analyse DAX 30 (täglich): Schlechte Konjunkturdaten = fallender DAX 30 ? Nicht unbedingt...

Die 12.000 / 11.800 haben sich nun wirklich deutlich als strategische Unterstützung manifestiert. Die 12.232 sind nun vorerst das Maß der „kurzfristigen Dinge“. All das ändert zunächst nichts am übergeordneten Aufwärtsmodus.
 
Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins wie erwartet erhöht und für das Jahr 2019 einen etwas steileren Zinspfad prognostiziert. Bei der ersten Sitzung unter Jerome Powell erhöhten die Währungshüter den Leitzins um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 1,50 bis 1,75 Prozent.

Alles im Rahmen...

Die europäischen Einkaufsmanagerindizes werden minimal negativ vorausgesagt. Zudem der ifo-Geschäftsklimaindex um 10:00 Uhr. Schlechte Konjunkturdaten = fallender DAX 30 ? Nicht unbedingt.

Die abgekühlte Indikatorenlage schafft nicht viel Spielraum nach unten. Zudem ist der mittel- bis langfristige MACD weiterhin auf einen Aufwärtstrend eingestellt. Somit wird zwar die 12.232 heute mit Sicherheit angelaufen und getestet werden, aber eine Trendumkehr ist keinesfalls zu erwarten. Der DAX 30 befindet sich in einem sich zuspitzenden Dreieck. Sollte die 12.232 wider Erwarten fallen, dann verläuft bei 12.162 die nächste Support-Linie. Allerdings sollte es dazu wohl nicht kommen.

Geopolitisch sorgt der Handelsstreit zwischen den USA und China für Nervosität und Verunsicherung.



Fazit:

  • Primärer Aufwärtstrend (seit 2009) weiterhin nachhaltig intakt
  • ifo-Geschäftsklima-Index, neutrale Markttechnik & Test der 12.232