TLG IMMOBILIEN: Short-Position durch Leerverkäufer BlackRock Institutional abgebaut

Abbau der Short-Position 

Der Hedgefonds Blackrock Institutional ist auf das Tätigen von Leerverkaufsposition bei Aktien spezialisiert. Nun hat das Unternehmen die Shortposition in TLG Immobilien gesenkt, sodass die Netto-Leerverkaufsposition von 0,6 Prozent auf 0,59 Prozent sank. Wird die aktuelle Marktkapitalisierung als Maßstab herangezogen, so sinkt die bestehende Leerverkaufsposition auf ein Niveau von -243,200 Tausend Euro. Noch am 30. April teilte Blackrock mit, dass die Position auf fallende Kurse in Bezug auf die TLG- Immobilien-AKIEN ausgebaut werde. Zum damaligen Zeitpunkt hob das Unternehmen die Leerverkaufsposition von 0,59 Prozent auf 0,6 Prozent an. Dieser Anstieg entsprach einer Marktkapitalisierung von 239.500 Euro.

 

TLG Immobilien – das Unternehmen 

TLG Immobilien ist ein Unternehmen, welches im Immobiliensektor agiert und sich auf Gewerbeflächen in Deutschland spezialisiert hat. Insbesondere Büroflächen und Hotels in Dresden, Leipzig, Berlin und Rostock gehören in das Portfolio des Unternehmens. Zum Portfolio des Unternehmens gehören etwa die Bereiche des Immobilienmanagements, der Vermietung, des Ankaufs, des Verkaufs und der Projektentwicklung. Der Umsatz des Unternehmens lag im vergangenen Jahr bei 154 Millionen Euro. Durch Sondereinflüsse konnte ein Jahresüberschuss von 284 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Am 15. Mai wird das Unternehmen weitere Geschäftszahlen publizieren.

 

Rolle der Leerverkäufer 

Leerverkäufe, welche auch als Short-Seller bezeichnet werden, möchten durch zu hohe Kurse profitieren und setzen auf einen negativen Aktienkurs. Doch auf Basis des EU-Rechts sind diese Unternehmen dazu verpflichtet, neue Leerverkaufspositionen auszuweisen, sofern die einzelne Position bestimmte finanzielle Rahmenbedingungen sprengt. Diese Offenlegungspflicht tritt auch dann ein, wenn die Leerpositionen bestimmte Volumina übertreffen. Von einer Netto-Leerposition wird zudem gesprochen, wenn eine Leerverkaufsposition eine definierte Schwelle überschreitet und zudem noch nicht am Markt akzeptiert wurde. Wird in Deutschland eine Short-Position aufgebaut, so muss die unmittelbar an die zuständige Bundesbehörde weitergeleitet werden.

Für Anleger stellen steigende Leerverkäufe einen passenden Indikator dar, denn der Abbau von Leerverkaufspositionen kann eine positive Entwicklung einläuten, während eine negative Berichterstattung auch zu einem negativen Image führt.