Sektorenauswahl war entscheidend: Tops und Flops im Januar

Pünktlich zum Jahresende markierten die Aktienmärkte neue Tiefs, bevor die Kurse im Januar zu einer Erholung ansetzten. Die Umstände, die zum dramatischen Kursverfall insbesondere in den letzten drei Monaten des Jahres 2018 führten, haben sich nicht wesentlich verändert. USA und China zeigten sich jedoch zuversichtlich, ihren Handelskonflikt bei ihrem Treffen zumindest nicht weiter eskalieren zu lassen. In der Folge kam es zu einer freundlicheren Gegenbewegung.

Ein weiterer Grund, der zur Beruhigung der Märkte beitrug, war die Einschätzung der US-Notenbank, dass die amerikanische Wirtschaft weiterhin sehr robust wächst. Die Zusicherung der Fed, "alle geldpolitischen Instrumente einzusetzen", falls dies notwendig erscheinen sollte, wurde von den Aktienmärkten ebenfalls sehr positiv aufgenommen. Als der DAX in der Folge die wichtige Marke von 11.000 Punkten nehmen konnte, erfolgten weitere Anschlusskäufe, die den Index in der Spitze zum Monatsende bis auf knapp über 11.300 Zähler führten. Dieser Sprung erfolgte, als er sich bereits in einer Seitwärtsbewegung befand. In der Summe legte der DAX fast 6 % zu. Ebenso positiv schloss der EURO STOXX 50 den Januar 2019 mit gut +6% ab. Der S&P 500 konnte sogar 9 % hinzugewinnen.

In diesem Marktumfeld konnten sich, wie die erste Tabelle zeigt, die auf Basis der quantitativen Aktienselektion investierten Aktien aus der Teilstrategie Europa (absolut gesehen) gut behaupten, wenngleich beide Aktien-Teilstrategien des ComStage Alpha Dividende Plus ETF (WKN: ETF750) relativ gesehen im Januar 2019 nicht ganz mit dem S&P 500 in EUR bzw. dem EURO STOXX 50 mithalten konnten.

 

 

Im unten zu sehenden Balkendiagramm lässt sich die Wertenwicklung aller Branchensegmente für den Januar 2019 ablesen. In Europa war die Wertentwicklung der zinssensitiven REITs bzw. der Gebrauchsgüter am besten, während sich Aktien der Telekommunikations-Branche in Summe kaum bewegten. In den USA waren die defensiven Branchen, d.h. Versorger und Verbrauchsgüter, weniger gefragt. Energie-Aktien konnten hingegen vom Anstieg des Ölpreises profitierten. Untr den Top Gewinnern waren ebenfalls zyklische Branchen, wie Gebrauchsgüter und Industriewerte. Der Abstand zwischen Spitze und Schlusslicht lag bei den Branchen in Euroland bei 14,2 % und in den USA bei rund 8 %. Dies zeigt die Notwendigkeit und die Chancen einer Branchenallokation. Eine richtige Zusammensetzung zur richtigen Zeit kann einen signifikanten Einfluss auf die Performance haben.

 

In unseren beiden ComStage Alpha ETFs (WKNs: ETF750 & ETF751) ist die Branchenallokation das Ergebnis der quantitativen Aktienselektion. Die Branchenallokation wird regelmäßig dynamisch angepasst, was einen Vorteil gegenüber starren, sich stets an der Marktkapitalisierung orientierenden Standard ETFs, darstellt.

Aktuelle Kerndaten:

ETF750: Aktien (ca. 98,5 %); Exponierung Europa: ca. 61,3 %; USA: ca. 67,7 %; gesamt: ca. 62,9 %

ETF751: Aktien (ca. 98,49 %); Exponierung Deutschland: ca. 61,6 %

Die auf dieser Website dargestellten Informationen stellen keine Anlageempfehlung bzw. Anlageberatung oder eine Steuerberatung bzw. Rechtsberatung dar und können daher eine einzelfallorientierte Beratung nicht ersetzen. Mit dieser Darstellung geht kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf von Investmentfondsanteilen einher. Hinweise zu Chancen und Risiken entnehmen Sie bitte dem aktuellen Verkaufsprospekt. Verbindliche Grundlage für den Kauf eines Fonds sind die wesentlichen Anlegerinformationen (KIID), der jeweils gültige Verkaufsprospekt mit den Vertragsbedingungen