Trump, Zölle und Handel: drei Aspekte für Anleger

Nach unserer Einschätzung lassen die handelspolitischen Maßnahmen mit den potenziell stärksten Folgen für Wirtschaft und Markt noch auf sich warten. ie von uns bereits im Januar erwartet, richtet die Trump-Administration den Fokus im zweiten Amtsjahr auf die Handelspolitik. Dieses Thema, das Donald Trump schon lange beschäftigt, kommt nicht nur bei der politischen Basis gut an, sondern kann auch (mehr oder weniger) ohne den Kongress angegangen werden. Präsident Trump ist seit den 1990er-Jahren ein lautstarker Kritiker der US-Handelspolitik und ihres wachsenden Handelsdefizits und forderte von der Politik einen faireren, auf mehr Gegenseitigkeit beruhenden Handel ("reciprocal trade"). Diesen Begriff nutzte er bereits im Wahlkampf sehr häufig, und er hat ihn auch seit seinem Amtsantritt immer wieder ins Gespräch gebracht. Und der jüngste Anstieg des US-Handelsdefizits auf 57 Milliarden US-Dollar (saisonbereinigte Jahresrate) dürfte die Alarmstimmung in der Administration noch verstärken.
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