Trumps Sieg: Wie geht es mit den Währungen weiter?

Auch wenn die US-Regierung und die republikanische Mehrheit im Kongress erst noch beweisen muss, dass sie ihre politischen Ziele auch erfüllen können, so ist es ihnen doch bereits gelungen, den US-Dollar wettbewerbsfäiger zu machen. eit dem Herbst 2016 waren große Teile der Welt in einen kalten Währungskrieg verwickelt – bis jetzt heißt der Sieger Donald Trump. Die Dollar-Rallye, die auf die US-Wahlen folgte, ist vorbei. In der vergangenen Woche sank der US-Dollar-Index (DXY, er „misst“ den Wert des US-Dollars gegen einen gewichteten Korb wichtiger Währungen) auf sein niedrigstes Niveau seit mehr als einem Jahr. Die US-Regierung und die republikanische Mehrheit im Kongress müssen zwar erst noch beweisen, dass sie ihre politischen Ziele auch erfüllen können. Bei der Aufgabe, den US-Dollar wettbewerbsfähiger zu machen, waren sie jedoch bereits erfolgreich. Wie konnte das passieren? Indem sie dem jahrzehntelangen, offiziellen Mantra, wonach ein „starker Dollar in unserem Interesse ist“, ein Ende gesetzt haben. Und indem sie anderen Nationen, indirekt und mitunter auch direkt, mit einer protektionistischen Politik gedroht haben. Kurzum: Das ganze Freihandels-Mobbing hat den Dollar-Bullen umgebracht.
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