UBER Air sucht Standorte

Es handelt sich dabei um Indien, Frankreich, Japan, Australien und Brasilien. Hier möchte UBER sein Konzept umsetzen und neue Märkte erschließen. Gelingt dem Unternehmen eine Übereinkunft mit den Regierungen für erste Versuche, dann würde das Projekt die Grenzen der USA verlassen. Eine Zulassung solcher Tests stellt einen wichtigen Schritt dar, da es sich hier um Präzedenzfälle handelt, welche auch andere Nationen dazu bewegen werden, Flugtaxiversuche zuzulassen. Sobald das Start-up, das schon erfolgreich auf dem Markt agiert, sich für eine Stadt entschieden und die notwendigen Genehmigungen bekommen hat, folgt der zweite Schritt im Konzept. Dieser sieht vor, dass es innerhalb von fünf Jahren zur Entwicklung eigener Luftfahrzeuge und deren Betrieb kommt. In den USA sind schon für das Jahr 2020 Flugvorführungen durch das Start-up in der texanischen Metropole Dallas und der kalifornischen Weltstadt Los Angeles geplant. Ab 2023 ist ein Flugtaxibetrieb mit kommerziellen Zielen beabsichtigt. Gelingt dies, so ist der Konzern der Weltmarktführer in diesem Bereich und muss keine Konkurrenz fürchten. Auf diese Weise kommt es zu hohen Gewinnen. Zusätzlich steigt das Interesse an der Firma durch Investoren, weshalb neue Gelder zur Verfügung stehen, die für eine weitere Expansion wichtig sind.


Die Vorzüge der einzelnen Staaten

Unterschiedliche Nationen sind für die Erprobung von größter Wichtigkeit. Sie unterscheiden sich in ihren Eigenschaften, weshalb die Forscher und Entwickler möglichst unterschiedliche Daten erhalten und daraus ihre Rückschlüsse ziehen.

So ist Japan schon heute ein Spitzenreiter, wenn es um den öffentlichen Nahverkehr geht. Die Infrastruktur ist dort gut ausgebaut und das technische Interesse bei der Bevölkerung groß. Daher ist eine Ablehnung einer solchen Technologie unwahrscheinlich. Auch die Voraussetzungen für eine Umsetzung sind durch das große Digitalangebot ausgezeichnet, weshalb hier weniger Investitionen notwendig sind. Eine Integration des Angebots verläuft daher problemlos und eine hohe Zustimmungsrate ist garantiert.

In Indien hingegen herrschen große Verkehrsprobleme, die Industrienation wächst immer stärker und das Verkehrsnetz ist nur unzureichend ausgebaut. Daher sucht die Regierung nach neuen Wegen, wie es zu einer Entlastung der Straßen kommt und sich die Effizienz in der Fortbewegung steigern lässt. Die Pläne von UBER Air sind daher willkommen. Probleme bei der Erlaubnis dieser Fortbewegungsmethode sind deshalb unwahrscheinlich.

Mit Frankreich steht ein europäisches Land im Mittelpunkt des Interesses. Es gibt auch Hinweise, dass dieser Standort attraktiv für das Unternehmen ist. So verkündeten die Verantwortlichen, dass sie dort ihr Technikzentrum für die fliegenden Taxen errichten werden.

Auf dem australischen Kontinent ist dieses System schon fest eingeplant. Hier müssen Personen oftmals große Strecken zurücklegen, wenn sie ihr Ziel erreichen möchten. Durch Flugtaxen kommt es zu Zeit- und Geldeinsparungen, weshalb diese Möglichkeit naheliegend ist.

In Brasilien hat sich ein ähnlicher Service schon durchgesetzt. Hubschrauber transportieren hier die Passagiere, weshalb die Vorzeichen dort ausgezeichnet sind und sich für die Bürger wenig verändert.