Und wie emissionsintensiv wirtschaften Sie?

Mehr als in jeder vorherigen Generation spielt Nachhaltigkeit eine Schlüsselrolle in den Einkaufsgewohnheiten der Millennials (Generation Y/Z) – besonders ausgeprägt ist dieses Bewusstsein bei der jüngeren Generation. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass 72 Prozent der Menschen im Alter von 15 bis 20 Jahren (Generation Z) im Jahr 2015 mehr für Produkte von solchen Unternehmen bezahlen würden. 2014 waren es noch 55%.


Nachhaltiges Wirtschaften

Nachhaltige Gewohnheiten ziehen nicht nur umweltbewusste Verbraucher an, sondern Sie sparen als Unternehmen noch viel Geld. Arbeiten Sie ohne Papier, energiesparend oder verbrauchen weniger Wasser – alles wirkt sich positiv auf Ihr Betriebsergebnis aus.
Ein Geschäftsführer muss nachhaltiges Wirtschaften in die gesamte Organisation integrieren. Alle Mitarbeiter müssen sich mit der neuen Unternehmensphilosophie identifizieren. Nur so können Kosteneinsparungen erreicht und gleichzeitig ein solider Kundenstamm geschaffen werden.


Im Folgenden werden verschiedene Arten und Vorgehensweisen erläutert, wie sie nachhaltiges Wirtschaften nachweisen können:

1. Kaufen Sie nur nachhaltige Produkte
Durch den Kauf nachhaltiger Produkte unterstützen Sie andere umweltfreundliche Unternehmen und zeigen Ihren Mitarbeitern und Kunden, welchen Stellenwert Nachhaltigkeit und Umwelt haben. Alles rund ums Büro, das regelmäßig benutzt wird, sollte im Einklang mit Ihren Nachhaltigkeitszielen gekauft werden.
Hier bietet sich eine enge Zusammenarbeit mit der Einkaufsabteilung an. So schaffen Sie eine nachhaltige Unternehmenspolitik. Ihre Einkaufsfachleute sollten auf wichtige Zertifizierungen und Siegel achten, die nachweisen, dass die Produkte alle Umweltrichtlinien erfüllen.

2. Beteiligung an einer Kompostierungs-Kampagne
Kompostierung beugt der Verschwendung von Essen vor. Es werden jährlich fast 40% der Lebensmittel, die produziert werden, nicht gegessen. Ein Großteil des Abfalls wird deponiert und es entsteht weiterer Abfall.
Durch Kompostierung könnten diese Lebensmittel einen nährstoffreichen Boden erschaffen, um neue nachhaltige Produkte anzubauen. Die Unterstützung solcher Kampagnen variiert je nach Standort Ihres Unternehmens.

3. Nachhaltigkeits- und Umweltkampagnen intern und extern vermarkten
Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter bei den Initiativen und Marketingkampagnen aktiv mit ein, damit sie sich besser mit der gesamten Philosophie identifizieren können.
Sie müssen Ihren Mitarbeitern vermitteln, wie sich ihr alltägliches Verhaltensmuster und Ihre Gewohnheiten auf die Umwelt auswirkt – positiv und negativ. Dann können Sie Nachhaltigkeits- und Umweltstrategien einführen, die das gesamte Verhalten positiv verändern. Durch dieses nachhaltige Wirtschaften erhöhen Sie die Attraktivität für junge, qualifizierte und umweltbewusste Mitarbeiter.

4. Authentizität
Stellen Sie als Geschäftsführer sicher, dass die Umweltinitiativen echt sind. Leere Versprechungen wirken sich nur negativ auf die wirtschaftliche Situation aus. Nachhaltigkeit ist wirtschaftlich sinnvoll und zahlt sich aus.