Unglaubliche Prognosen für 2019!

Gerade bei den Diskussionen in Online-Foren werden immer wieder die seltsamsten und unwahrscheinlichsten Szenarien aufgeführt, um mögliche Thesen zu untermauern. In einem beinahe professionellen Rahmen wird dies auch von den Experten der Saxo Bank erledigt.

Jedes Jahr geben sie zehn mögliche Prognosen heraus, die hochgradig unwahrscheinlich sind, aber für deutliche Veränderungen auf den internationalen Märkten sorgen würden. Das Lachen sollte man sich bei den Thesen zudem verkneifen: Manche der Vorhersagen sind in den letzten Jahren trotz aller Unwahrscheinlichkeit eingetreten.


1. Jeremy Corbyn wird neuer Premierminister - und sorgt für ein zweites Referendum

Im März soll es soweit sein: Großbritannien verlässt die EU, sofern die Parteien sich bis dahin nicht auf einen Deal einigen können. Nicht nur bei den Experten der Saxo Bank, sondern auch bei den britischen Buchmachern gibt es aber auch Wetten auf einen anderen Ausgang. So könnte auch Labour-Anführer Corbyn plötzlich Premierminister werden, nachdem Theresa May das Handtuch wirft. Nach einem zweiten Referendum über den Brexit führt er seine sozialistische Agenda in Großbritannien ein. Die Folgen? Unübersichtlich.


2. Rezession in Deutschland

Eine Prognose betrifft auch die Bundesrepublik: Es ist möglich, dass Deutschland laut der Vorhersagen in eine Rezession rutscht. Grund dafür sind vor allem die Schwäche der Autoindustrie und die Schwächen bei der Digitalisierung. Betrachtet man die derzeitigen Zahlen und die Aussichten auf das nächste Jahr, könnte es sich um einen der Kandidaten handeln, die am Ende wirklich eintreffen würden.


3. Trump feuert den Chef der Fed

Eine weitere nicht ganz unwahrscheinliche Prognose liegt darin, dass Trump sich von dem Chef seiner Notenbank trennen könnte. Immerhin befindet sich der US-Präsident schon seit Monaten im Streit mit den Obersten der wichtigsten Aufsichtsbehörde der USA. Jerome Powell könnte das Opfer von schwankenden Aktienkursen nach einem weiteren Zinsschnitt werden. Betrachtet man den durchlaufenden Posten der obersten Positionen in den USA, erscheint auch dieses Szenario nicht vollkommen unwahrscheinlich.


4. Schuldenschnitt in der Europäischen Union

Nach einem deutlichen Wahlsieg der Populisten bei der kommenden Europa-Wahl wird sich die EU dafür entscheiden, einen Großteil der Schulden der eigenen Mitgliedsländer zu erlassen. Diese werden danach über sogenannte Bonds finanziert - ein System, das schon seit Jahren über den europäischen Staaten schwebt. Hier wäre besonders Deutschland einer der Verlierer einer solchen Lösung.


5. General Electics sorgt für ein Börsenbeben

General Electrics ist noch immer eines der wichtigsten Unternehmen der USA. Der Konzern befindet sich aber bereits seit einiger Zeit in einer schiefen Lage. Die Experten prognostizieren, dass ein Ausfall der Anleihen dafür sorgen könnte, dass es zu einem Beben an den Börsen kommt. Diese könnte selbst Netflix mitziehen. Das Unternehmen ist inzwischen stark verschuldet, obwohl der Aktienkurs sich in den letzten Monaten stabilisiert hat.


6. Australien erlebt eine Immobilienblase

Australien hat seit über zwanzig Jahren ein konstantes Wirtschaftswachstum zu verzeichnen. Diese Serie könnte 2019 beendet sein. Dank der Zinspolitik wird es dazu kommen, dass das Wachstum sinkt und es zu der ersten Blase kommt, die sich hauptsächlich auf den australischen Markt auswirken wird.


7. Sonneneruption sorgt für Krise in der Weltwirtschaft

Sonneneruptionen sind das Horror-Szenario für die moderne Infrastruktur. Die Stürme sind kaum vorherzusagen und können nur wenige Monaten vorher erkannt werden. In der Prognose würde die Eruption einen großen Teil der derzeitigen Satelliten zerstören und auf der Welt Schäden in Höhe von zwei Billionen Dollar verursachen.

8. Klimawandel befeuert eine neue Transportsteuer

Nachdem das Klima auch im Jahr 2019 mit Extremen zuschlägt, werden die Verantwortlichen in den Hauptstädten nervös. Als eine Sofortmaßnahme führen sie eine Sondersteuer auf Transporte und Logistik ein, die für eine wirtschaftliche Krise in diesen Branchen sorgt.


9. Kein Bruttoinlandsprodukt mehr

Statt sich bei den Zahlen für das Wachstum stets auf das BIP zu verlassen, suchen die Strategen nach neuen Kennzahlen. Dabei verlagern sie sich vor allem auf die Produktivität in den Ländern.



10. Apple kauft Tesla

Um für Synergien zu sorgen und nach dem Einstieg auf den Markt für selbstfahrende Autos erkennt Apple die Möglichkeiten - und kauft sich Tesla. Beide Konzerne profitieren von der Entwicklung und ein weiterer Beweis wird geschaffen, dass Apple inzwischen einen großen Teil des öffentlichen Lebens kontrolliert.