Volkswagen bietet mehr Geld für Problemdiesel

Der in Niedersachsen beheimatete Fahrzeugbauer startet eine eigene Initiative, damit es zum Kauf eines neuen Fahrzeugs kommt, das die Grenzwerte einhält. Dabei muss es nicht zwingend um einen Neuwagen handeln. Auch Gebrauchtfahrzeuge, welche die Normen erfüllen, fallen unter diese Offerte. Diese Umweltprämie richtet sich an Halter von Pkws, die welche nicht die Vorgaben einhalten und daher für den Eigentümer, die Gesellschaft und die Natur eine Herausforderung darstellen. Dabei kommt es zu einer modellabhängigen Einstufung, die flexibel ist und sich nach den Kundenwünschen sowie -interessen richtet. Die Marken VW, Skoda und Audi sind davon betroffen.
Dabei kommt es jedoch zu einer Einschränkung. Nur Modelle, die den Abgasnormen Euro 1 bis 4 unterliegen, kann der Fahrzeughalter eintauschen. Es kommt dabei zu keiner Berücksichtigung des Wohnorts. Folgerichtig handelt es sich um ein bundesweites Angebot, auf das jeder zugreifen kann. Staffelung der Prämien hat der Wagenbauer sich dafür ausgedacht. Diese berücksichtigt, um welches Auto es sich handelt. Die Spanne liegt dabei zwischen 1.500 Euro und 10.000 Euro.

Handelt es sich um einen Wagen der Marken Seat, VW, Audi, oder Skoda, dann kommt es zusätzlich zum Kauf zu einer Verschrottung des Altfahrzeugs. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass dieses die Umwelt nicht mehr belasten kann. So möchte der Betrieb dazu beitragen, dass es zu einer Verringerung der Verschmutzung und es zu einer Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften kommt. Durch die geringere Belastung Aufhebung von Fahrverboten garantiert und es werden keine weiteren Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer ausgesprochen. Gerichte haben festgestellt, dass weitere diese Verbote in deutschen Städten notwendig sind, wenn keine schnelle Verbesserungen der Luftwerte zu verzeichnen ist.

Weitere Details zu den Plänen

In 14 Landkreisen und Metropolen, bei denen eine besonders schmutzige Luft nachgewiesen ist, gibt es einen weiteren Bonus. Bewohner dieser Regionen profitieren von der dafür eigens eingeführten Wechselprämie. Hier ist neben Euro-4-Fahrzeugen auch eine Veräußerung von Euro-5-Pkws möglich. Es kommt zusätzlich zur Inzahlungnahme zu dieser Extra-Leistung. Volkswagen selbst spricht von einem Maßnahmenpaket, das umfassend und zielführend ist. Durch das Verschrotten der alten Autos und die Inbetriebnahme von Gefährten, die effizienter mit dem Treibstoff umgehen sowie weniger Feinstaub ausstoßen, möchte Volkswagen seinen Teil zur Schadstoffreduzierung beitragen. Die Verantwortlichen haben zusätzlich beschlossen, dass es zu weiteren Maßnahmen kommt, welche eine weitere Reduzierung zum Ziel haben. Laut einer großen deutschen Tageszeitung sind Umrüstungen dabei eine Möglichkeit. So wollen die Manager verhindern, dass Kunden von neuen Fahrverboten betroffen sind. Diese sind schon jetzt absehbar. Eine zwingende Umsetzung ist die Folge. Es liegen dafür sogar schon Gerichtsurteile vor.
Zusätzlich zu den Prämien soll es in den 14 stark belasteten Bezirken weitere attraktive Optionen für Interessierte geben. So sind günstige Finanzierungen geplant, wenn es beispielsweise zur Abgabe eines Euro-5-Diesels kommt. Durch die besseren Konditionen kommt es zu einer geringeren Belastung des Endverbrauchers, weshalb sich dieser einen Umtausch leichter leisten kann. Die „Deutschland-Garantie“ ist ein weiterer Punkt. Diese gilt für drei Jahre und soll die Bedenken der potenziellen Käufer minimieren. Viele von diesen haben Angst, dass auch die neuen Personenwägen nicht den Vorschriften entsprechen und es erst im Nachhinein zu einer Feststellung des Verstoßes kommt.

Bei der Marke VW kann der Interessierte mit einer Zuzahlung rechnen, die zwischen 1.500 Euro und 8.000 Euro liegt. Euro-4- und Euro-5-Dieselfahrzeuge gibt es zusätzlich eine Wechselprämie, die zwischen 500 und 7.000 Euro ausfällt. Die Angebote sind ab sofort gültig, auch ist keine Begrenzung derzeit festgelegt, weshalb sich Betroffene in Ruhe informieren können und bei der Entscheidungsfindung keinen Druck verspüren.
Neben Pkws soll es zusätzlich zur Stilllegung von umweltunverträglichen Bussen, Transportern oder Lkws kommen. Bei den Nutzfahrzeugen gibt es eine Prämienspanne, die von 4.000 Euro bis 8.000 Euro reicht. Dabei handelt es sich um Bruttobeträge. Hier gilt ebenfalls die Euro-4-Grenze.