Warum Blockchain-Assets in jedes Portfolio gehören

Schon eine geringe Bitcoin-Allokation kann die Rendite eines klassisch diversifizierten Anlageportfolios verbessern, ohne dabei das Risiko zu erhöhen. Blockchain gehört deshalb auch in konservative Anlageportfolios.

In unserem letzten Artikel zeigten wir, dass die risikoadjustierte Rendite von Blockchain-Assets die traditioneller Anlageklassen in den letzten fünf Jahren übertraf. Wir argumentierten, dass Blockchain-Assets deshalb in jedes traditionell diversifizierte Anlageportfolio gehören.

An dieser Stelle beleuchten wir, wie sich Bitcoin-Allokationen von 1% und 5% auf ein klassisches Portfolio auswirken können.

 

Bitcoin verbessert das Rendite-Risiko-Profil konservativer Anlageportfolios

Um den Effekt einer Bitcoin-Allokation auf ein Anlageportfolio zu untersuchen, hat Binance Research zwei ETFs zum Vergleich herangezogen: BlackRock‘s iShares Morningstar Multi-Asset Income ETF und Vanguard’s VPGDX Managed Payout Fund

Der ETF von Blackrock besteht zu 60% aus Anleihen, zu 20% aus Aktien und zu 20% aus alternativen Anlageklassen. Vanguard‘s VPGDX besteht zu 55% aus Aktien, zu 20% aus Anleihen und zu 25% aus alternativen Anlageklassen. Beide Fonds sind konservativ diversifizierte Anlageportfolios, jeweils mit einem etwas anderen Schwerpunkt.

Um den Effekt einer Bitcoin-Allokation auf diese Portfolios zu untersuchen, mischten die Analysten den Portfolios jeweils einen Anteil von 1% und 5% Bitcoin bei. Der Zeithorizont der Studie reichte vom 31. Dezember 2015 bis zum 30. Juni 2019 – er beinhaltet also Bitcoin-Preisanstiege, den Marktzusammenbruch Anfang 2018 und den anschließenden „Krypto-Winter“, der von stagnierenden Preisen geprägt war. 

In der folgenden Tabelle sehen Sie die Auswirkungen der Bitcoin-Allokation auf die Portfolio-Rendite und das Portfolio-Risiko – hier gemessen an der Volatilität und dem maximalen Wertverlust (Maximum Drawdown).

 

Monatlich adjustiertes Portfolio mit 1 % und 5 % Bitcoin Allokation; Quelle: Binance Research

 

1% Bitcoin-Allokation: Wie Sie erkennen können, hat sich die jährliche Rendite beider Portfolios um ca. 1,5 Prozent verbessert. Die Volatilität der Fonds hat sich jedoch nicht erhöht. Auch der maximale Wertverlust ist nur geringfügig höher. 

Ein Anleger konnte also durch die Bitcoin-Allokation eine deutlich bessere Rendite erzielen und musste dabei nur ein minimal höheres Risiko in Kauf nehmen. 

5% Bitcoin-Allokation: Wer 5% in Bitcoin investierte, der ging ein höheres Risiko ein: Die Portfolio-Volatilität stieg um ca. 1% und auch der maximal Wertverlust viel höher aus. Andererseits erzielten Anleger eine fast doppelt so hohe Rendite verglichen mit dem traditionellen Portfolio. 

Mit einer Allokation von 5% müssen Investoren also ein größeres Risiko eingehen, sie können jedoch eine deutlich höhere Rendite erzielen. 

 

Konservative Investoren sollten Blockchain im Portfolio halten

Das Ergebnis der Studie ist eindeutig: Bereits eine kleine Bitcoin-Allokation kann die Portfolio-Rendite entscheidend verbessern, ohne dabei das Risiko stark zu erhöhen. Deshalb sollten auch risikoaverse Anleger zumindest 1% Blockchain-Assets in ihrem Portfolio führen. 

Je mehr Bitcoin im Portfolio, desto höher das Risiko – und desto größer auch die erwartete Rendite. Wer bereit ist, ein höheres Risiko für eine höhere Rendite in Kauf zu nehmen, der kann durchaus 5% oder mehr in Bitcoin investieren. 

In dieser Studie wurde Bitcoin als Stellvertreter für die gesamte Blockchain Anlageklasse gewählt. Das ist gängige Praxis, da Bitcoin die höchste Marktkapitalisierung hat und den Blockchain-Markt stark beeinflusst. Es gibt aber noch viele weitere Blockchain-Assets, die Sie auch kennen sollten. Ein paar davon werden wir in unserem nächsten Beitrag vorstellen. 

 

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