Welche Berufe versprechen die schnellste Gehaltssteigerung?

Ohne Fleiß kein Preis! Diese Redewendung gilt heutzutage mehr denn je. Leistungsfähigkeit und Leistungswilligkeit müssen stimmen, um im Job erfolgreich zu sein.

Gehalt durch Leistung und die richtige Berufswahl steigern 

Wer nach Ende der Ausbildung oder des Studiums in den Beruf einsteigt, der möchte naturgemäß in möglichst kurzer Zeit viel verdienen. Das klingt logisch und nachvollziehbar, ist aber im Berufsalltag nicht immer einfach umzusetzen. Ganz allgemein wird von Berufserfolg oder von dem beruflichen Erfolg gesprochen. Damit ist auch, aber nicht nur der Verdienst in Euro und Cent gemeint. Heutzutage bedeutet „guter“ Beruf unter anderem Reputation, Anerkennung in der Gesellschaft sowie privat im Familien- und im Freundeskreis, bis hin zur Sicherstellung des Lebensunterhaltes für die mehrköpfige Familie. 

Damit steigt auch die Notwendigkeit zur Finanzierung der Ausgaben für Unterkunft, Bildung sowie Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ganz allgemein. Für all das muss, wie man sagt, das Geld „rangeschafft“ werden. Die Weichen dafür werden schon in frühen Jahren gestellt; zum einen durch die richtige Berufsausbildung, zum anderen durch die richtige Berufswahl mit dem dazugehörigen richtigen Arbeitgeber. Es geht also darum, sich schon in jungen Jahren ganz gezielt zu informieren und zu orientieren. Denn niemand ergreift einen Beruf mit dem zeitgleichen Ziel, in Kürze oder in absehbarer Zeit beruflich wieder auszusteigen.
 

Innovation, Ideenreichtum, Kreativität, Zuverlässigkeit, Integrität und vieles mehr

In der heutigen Zeit wird die Chance auf beruflichen Erfolg als Angestellter ganz überwiegend in großen bis international vernetzten Unternehmen und Konzernen geboten. Einerseits bieten Hierarchien die Chance, auf der Karriereleiter Stufe um Stufe höher zu klettern. Andererseits kann in dem Unternehmen mit flachen Hierarchien und mit kurzen Entscheidungswegen eine einzige zündende Idee für den Karriereschub sorgen.

Zehn bis zwölf Berufsjahre sind eine lange Zeit und im Rückblick doch schnell vergangen. In diesem Zeitraum möchte und muss der Berufstätige sichtbar vorwärtsgekommen sein. Das spiegelt sich im Berufsalltag mit der Tätigkeit oder der Verantwortung in der Mitarbeiterführung wider, und auf dem monatlichen Entgeltnachweis durch ein deutlich höheres Gehalt. Daran misst sich der beruflich Erfolgreiche, und daran wird auch er gemessen.

• Nach wie vor gehören Juristen wie Syndikus und Justitiar zu den Berufsfeldern mit dem einerseits guten Einstiegsgehalt von rund 50.000 Euro jährlich bei einer Steigerung auf 80.000 Euro. Das geht nicht ohne überdurchschnittlichen Arbeitseinsatz – aber es geht.
• Vergleichbar ist die Berufssituation mit dem des Unternehmensberaters. Bei einem Eingangsgehalt von jährlich ebenfalls etwa 50.000 Euro, beträgt der Gehaltsanstieg innerhalb des folgenden Jahrzehnts durchaus 50 bis 60 Prozent und erreicht ein Jahres-Brutto ab 75.000 Euro aufwärts.
• Zu den weiteren Jobs mit aussichtsreichen Gehaltssteigerungen gehören
- der SAP-Berater mit einem Einstieg von knapp 50.000 Euro brutto und einem Gehaltsplus um bis zu Zweidrittel
- der Business Developer beginnend mit 45.000 Euro und einem Plus um bis zu 80 Prozent
- der Asset Manager mit 42.000 Euro zu Berufsbeginn und einer Steigerung um mehr als die Hälfte auf etwa 65.000 Euro plus X

Ohne Fleiß kein Preis! Diese Redewendung gilt heutzutage mehr denn je. Leistungsfähigkeit und Leistungswilligkeit müssen stimmen, um im Job erfolgreich zu sein.

 

Dienstleistungsberufe wie Friseur, Pfleger, Hotellerie, Gastronomie oder Berufskraftfahrer im Fernverkehr wird die Gehaltssteigerung im 10-Jahresdurchschnitt durch die Inflationsrate ausgeglichen, in dem Sinne aufgebraucht. Den Betroffenen bleibt kaum mehr Netto vom Brutto als vor zehn Jahren. 

Diese Beispiele machen auch deutlich, dass sich ein Studium mit dem zwangsläufig dazugehörigen späteren Berufseinstieg auf Jahre und Jahrzehnte hinaus im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt macht. Entscheidend ist allerdings die richtige, punktgenaue Berufswahl.