Weltaktienindex gewinnt über die letzten drei Monate über 6 Prozent - der Schmitz & Partner Quartalsbericht

Für die internationalen Aktienmärkte gab es im zweiten Quartal eine Gegenreaktion auf den schwachen Start in das neue Börsenjahr.

Für die internationalen Aktienmärkte gab es im zweiten Quartal eine Gegenreaktion auf den schwachen Start in das neue Börsenjahr. Der Weltaktienindex in Euro gewann in den letzten drei Monaten über sechs Prozent und steht damit seit Jahresanfang wieder leicht im Plus.
 


 

Dennoch liegen zwei für die beiden Schmitz & Partner Fonds wichtige Aktienmärkte seit Jahresbeginn noch im Verlustbereich. So zum Beispiel in Deutschland der DAX mit einem Minus von knapp fünf Prozent oder in der Schweiz der SMI mit einem Minus von sogar acht Prozent.

Am Rentenmarkt kam es per Saldo zu leicht fallenden Zinsen. Die Rendite der deutschen zehnjährigen Staatsanleihen sank von 0,40 Prozent auf 0,30 Prozent. Am Schweizer Rentenmarkt sank die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen wieder leicht von 0,0 Prozent auf -0,1 Prozent, nachdem sie im April und im Mai noch auf 0,1 Prozent gestiegen war.

Am Devisenmarkt hat sich die Schwächetendenz der letzten Monate des Schweizer Franken gegenüber dem Euro nicht fortgesetzt. Nach einem zwischenzeitlichen Wechselkurs von 1,20 Franken im April stieg der Franken zum Quartalsende wieder um vier Prozent und notiert aktuell bei rund 1,15 Franken pro Euro.

In den vergangenen Monaten war immer wieder zu lesen und zu hören, der Schweizer Franken habe seine Funktion als sicherer Hafen ausgedient. Dass dem nicht so ist, haben die letzten Wochen gezeigt: Nachdem Anfang Juni in Italien die 65. Regierung der Nachkriegszeit vereidigt wurde, kamen schlagartig die Sorgen um die zukünftige Entwicklung des Euro zurück. Denn in Italien koalieren jetzt zwei Parteien, die teilweise mit extremen wirtschafts- und finanzpolitischen Thesen und beachtlicher Euroskepsis aufwarten. 

„Einfach gesagt, dient der Franken immer dann als Fluchtwährung, wenn die Gefahr steigt, dass der Euro auseinanderbricht.“1 Und diese Gefahr ist dank der aktuellen politischen Entwicklung in Italien größer denn je. Wir gehen auf die wichtigsten Punkte im weiteren Verlauf dieses Quartalsberichtes näher ein.

Auf lange Sicht wird sich an einem weiter aufwertenden Schweizer Franken gegenüber anderen Währungen – und hier insbesondere gegenüber dem Euro – nichts ändern, wie der Blick auf die folgende Grafik mit einer Rückschau auf fast ein halbes Jahrhundert deutlich zeigt:
 


 

In der Summe betrachtet steht die Zuversicht für den Euro der vergangenen Monate sowieso auf einem wackeligen Fundament, denn: „An den strukturellen Problemen und Schulden der Euro-Länder hat sich (…) wenig geändert. Kehrt diese unbequeme Wahrheit ins öffentliche Bewusstsein zurück, zum Beispiel beim Auslaufen des dritten Griechenland-Hilfspakets im August diesen Jahres, könnte der Franken rasch wieder an Wert gewinnen.“

 


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