Wenn die Blockchain das Kryptogeldvermögen erbt

Matthew Mellon hat laut Gerüchten nach zwei Millionen US-Dollar für die Kryptowährung Ripple investiert und zu Hochzeiten eine halbe Milliarde US-Dollar Gewinn gemacht. Vor einigen Wochen verstarb der 54jährige, als er auf den Weg in die Entzugsklinik nach Mexiko war. 

Nun hinterließ er Ripple, die schätzungsweise bis zu 250 Millionen US-Dollar wert sind. Das größte Problem dabei ist: niemand weiß, wo genau sich die Kryptowährung Mellons befindet. Aus Angst vor Hackern war der Millionär teilweise unter anderen Namen tätig und versteckte Schlüssel auf Speicherkarten in einzelnen Bankschließfächern in mehreren Städten. Daher kann die Familie nicht an das Erbe, da diese nicht die Private Keys besitzen. 

Es können nur diejenigen an das Guthaben der Kryptowährung gelangen, die Private Keys der Bitcoin Adresse besitzen. Aus diesem Grund sollten die Kryptowährung-Besitzer darauf achten, dass das Geld nicht fest auf der Blockchain sitzt. Um als Erbe einfacher an die Währung zu gelangen, eignen sich besonders gut Online-Wallets. Hierbei genügt es, wenn die Erben oder Bevollmächtigen den Betreibern oder Händlern ihren Status nachweisen können.