„Wir sehen nachhaltiges Investieren als Beitrag zu einer besseren Zukunft“

Rendite mit nachhaltigen Aktien bei einem überschaubaren Risiko? Das kann gelingen. Beispielsweise durch einen systematischen, internationalen Investmentansatz, der sich auf Werte aus Zukunftsfeldern mit innovativem Charakter konzentriert.

Dass Nachhaltigkeit zu dem herausragenden Investmentthema geworden ist, liegt auf der Hand. Die Privatanleger in Deutschland haben ihre Investments in nachhaltige Geldanlagen in 2019 von 9,4 Milliarden Euro auf 18,3 Milliarden Euro gesteigert und tragen damit zu 18 Prozent zum Gesamtwachstum nachhaltiger Geldanlagen bei. Insgesamt wurden Ende 2019 269,3 Milliarden Euro in Anlageprodukte investiert, die Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien explizit in den Anlagebedingungen festschreiben. 

Das sind rund 23 Prozent mehr als im Vorjahr, meldet das FNG – Forum Nachhaltige Geldanlagen. Das Volumen verantwortlicher Investments beträgt in Deutschland und Österreich laut FNG-Marktbericht 2020 mittlerweile rund 1,7 Billionen Euro. Nachhaltigkeit hat sich auch bei Investmentfonds mittlerweile fest etabliert, lautet das Ergebnis einer weiteren FNG-Studie. Knapp 70 Prozent der Umfrageteilnehmer haben angegeben, ESG-Integration auf mehr als 80 Prozent aller verwalteten Fonds anzuwenden.

„Wir sehen nachhaltiges Investieren als Beitrag zu einer besseren Zukunft. Daher haben wir unseren Nachhaltigkeitsfonds auch ‚Better Future Aktien Global‘ getauft",  sagt Dr. Christian Funke, Gründer und Vorstand der Frankfurter Vermögensverwaltung Source For Alpha. Der Fonds, der Anfang September seinen ersten Geburtstag gefeiert hat, strebt die Erzielung eines langfristigen Kapitalwachstums bei angemessenem Risiko an, wobei bei der Titelauswahl dem Thema ‚Better Future‘ Rechnung getragen wird. "Hierbei wird die Investmentidee aufgegriffen, in Aktientitel von Unternehmen zu investieren, die in Zukunftsfeldern aktiv sind, innovativen Charakter haben und Nachhaltigkeitsaspekte erfüllen“, erläutert Funke.


Einsatz des Wissens internationaler Fondsmanager mit Nachhaltigkeitsfokus

Weiterhin sagt der Vermögensverwalter: „Unser anerkannter systematischer Investmentprozess ermöglicht auch bei unserem neuen Nachhaltigkeitsfonds einen planbaren Anlageerfolg. Schließlich gehen wir nicht mit einer eigenen Meinung zu Nachhaltigkeitskriterien an den Start, sondern nutzen das Wissen internationaler Fondsmanager mit Nachhaltigkeitsfokus. Fondsmanager nutzen sehr unterschiedliche Ansätze zur Beurteilung der Nachhaltigkeit eines Unternehmens, sodass sich aus unserer kontinuierlichen Analyse der Portfolios von 65 Nachhaltigkeitsfonds mehr als 1.200 verschiedene globale Aktien zeigen, die für unseren Fonds in Frage kommen können.“

Aus diesem großen Universum qualifizieren sich in Stufe 2 des systematischen Investmentprozesses aktuell zunächst ca. 110 Titel, die auch von sehr vielen anderen nachhaltigen Aktienfonds gewählt werden. Die Auswahlhäufigkeit wird in Relation zur Marktkapitalisierung gesetzt. Letztlich werden aus dem Universum der ca. 110 nachhaltigen Aktien durch die Selektion nach Risiko-Rendite-Kriterien die 50 attraktivsten Werte herausgefiltert, in die dann das Fondsvermögen investiert wird. Im Fokus steht die Auswahl nachhaltiger Aktien mit hohem Renditepotenzial bei gleichzeitig akzeptablem Risiko.


Titel stammen aus verschiedenen Regionen und Branchen

Das Konzept geht auf: Mehr als zehn Millionen Euro umfasst das Fondsvermögen, die Wertentwicklung seit Auflage Anfang September 2019 liegt bei annähernd zehn Prozent. Dass diese Rendite mit vergleichsweise geringem Risiko generiert worden ist, zeigt das Sharpe Ratio. Diese Kennziffer bezeichnet die Überrendite einer Anlage gegenüber dem risikolosen Zins (in aktueller Berechnung risikoloser Zinssatz = 0,0 Prozent) in Abhängigkeit vom Risiko. Das bedeutet: Je höher das Sharpe Ratio, desto besser das Ergebnis, weil Rendite mit einer geringeren Schwankungsbreite erkauft worden ist, also mit weniger Risiko. Beim „Better Future Aktien Global“ liegt das Sharpe Ratio bei 0,36 und damit deutlich im positiven Bereich. Die Gesamtkosten liegen bei überschaubaren 1,36 Prozent, zudem ist der Fonds sparplanfähig.

Mindestens 60 Prozent des Fondsvermögens müssen aus Aktien bestehen. Bis zu 49 Prozent des Fondsvermögens dürfen in Geldmarktinstrumenten oder Bankguthaben angelegt werden. Rund zwei Drittel der Werte stammen aus den USA (45 Prozent), Frankreich und Deutschland (jeweils zehn Prozent). Voranging kommen die Aktien aus den Branchen Industrie, Gesundheit/Pharma, Technologie und Finanzen/Versicherungen. Dazu zählen Werte wie Vestas Windsystems, Gerresheimer, Agilent Technologies, Münchener Rueck und VISA - derzeit die Top-fünf-Werte im Portfolio des „Better Future Aktien Global“.


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