„Wir wollen die zu erwartende höhere Volatilität ausnutzen“

Das Management des Mischfonds PIMCO GIS Dynamic Multi-Asset Fund folgt ganz klaren Prinzipien, die dann wiederum zu konsequenten Anlageentscheidungen führen. Das bedeutet zum Beispiel aktuell die Konzentration auf große, stabile Aktienpositionen aus den USA und Japan und US-Treasuries.

Die Fondsmanager des PIMCO GIS Dynamic Multi-Asset Fund haben einen breiten Blick auf die Welt – Multi Asset wird bei der Investmentgesellschaft wirklich umgesetzt. Aber zugleich bedeutet Multi Asset für die Anleger auch nicht, dass einfach mit dem Regenschirm Fondsvermögen verteilt wird in der Hoffnung, dass ein paar Tropfen schon treffen und ein Renditepflänzchen wachsen lassen werden.

Vielmehr folgt der bekannte Mischfonds ganz klaren Prinzipien, die sich vorrangig an der Konjunkturzyklus-Theorie orientieren. Und laut dieser befindet sich die Welt gerade in der letzten Phase des Aufschwungs (Booms). „Diese Einschätzung führt eben zu ganz bestimmten Anlageentscheidungen, die auch einmal konträr zu allgemeinen Marktmeinung sein können. Wir sind aber – auch aufgrund der sehr positiven Historie des Fonds – von unserem Ansatz überzeugt“, sagt Fondsmanagerin Geraldine Sundstrom.

Das bedeutet zum Beispiel, aktuell Aktien generell überzugewichten und sich dabei auf die USA und Japan zu konzentrieren. Europa wird als Risiko angesehen, denn nicht einmal in der Hochkonjunktur sei die Rentabilität der Unternehmen angemessen, heißt es. „In den USA und Japan finden wir qualitativ hochwertige Unternehmen mit besseren Bewertungen, die für unsere Anleger Mehrwerte bringen. Mit diesem überdurchschnittlichen Aktien-Exposure wollen wir die zu erwartende höhere Volatilität ausnutzen, aber zugleich Risikoabsicherung betreiben, weshalb die Qualität der Werte im Fokus steht“, betont Geraldine Sundstrom die Bedeutung von Large Caps fürs Portfolio.

 

Kontinuierliche Erträge ohne riesige Schwankungen

Daraus folgen Investments in die Technologiekonzerne Microsoft, Nvidia und Oracle, in Medizinunternehmen wie Biogen, Daiichi Sankyo und Gilead oder auch Industriedickschiffe wie Mitsubishi Electric. Das sind alles sehr stabil laufende Werte, die längst der Wachstumsphase entsprungen sind, aber dennoch in äußerst spannenden Märkten mit hohen Zukunftsaussichten kontinuierliche Erträge ohne allzu große Schwankungen bringen. Damit erfüllen diese (und andere) Aktien die aktuellen Voraussetzungen des Fondsmanagement, vorranging mit großen, defensiven Werten arbeiten zu wollen, um Risiken im Portfolio zu begrenzen.

Zudem gehen die Fondsmanager generell nicht „all in“, sondern halten einen spürbaren Anteil an Liquidität, um bei guten Chancen schnell zugreifen können. Das folgt dem alten, aber bis heute immer noch gültigen Motto: Der günstige Einstieg ist der erste Schritt zu mehr Rendite. Und wer immer genügend liquide Mittel zur Verfügung hat, kann bei bestimmten Werte nach einer Korrektur gleich zugreifen und dann vom Rebound profitieren.

 

Fondsmanagement bei Unternehmensanleihen zurückhaltend

Gewisse Vorsicht lassen die Experten bei Anleihen gelten. Zwar investiert der Fonds in US-Treasuries, also US-amerikanische Staatsanleihen, weil eine Anleihe mit zehnjähriger Laufzeit eine Rendite von drei Prozent erbringt. Mit anderen führenden Industrienationen sind die Manager aber längst nicht so gnädig. In Italien und Großbritannien beispielsweise seien die Renditen aufgrund der schwierigen Haushaltslage beziehungsweise der Sorgen vor einem harten Brexit zu gering, um das Risiko auszugleichen. Auch bei den Unternehmensanleihen bleibt das Fondsmanagement zurückhaltend und hat die Assetklassen aktuell auf „untergewichtet“ gestellt. „Das liegt daran, dass sich Unternehmensanleihen mit zunehmendem Alter des Konjunkturzyklus tendenziell schlechter entwickeln“, sagt Sundstrom. Ein wichtiger Aspekt aber blieben verbriefte Papiere wie Assed-backed Securities.

Ebenso im Fokus: Sachwerte. Da laut der Einschätzung der PIMCO-Manager die Inflation in der Spätphase eines Zyklus tendenziell ansteigt, ist eine Allokation in Sachwerte sinnvoll – und vor allem wenn man davon ausgeht, dass die Inflation in 2019 moderat steigen werde. Ob inflationsindexierte Anleihen, Rohstoffe, Beteiligungen an US-amerikanischen Master Limited Partnerships (MLPs) oder auch Gold: Die Ampeln bei PIMCO stehen dafür auf Grün, um auch in sich dynamisch verändernden Märkte jederzeit eine Überrendite für die Anleger erzielen zu können.

 

Mehr über das Asset-Allokation-Team und den PIMCO GIS Dynamic Multi Asset Fund sehen Sie hier.