YouTube-Star behauptet: Der Bitcoin wird noch diesem Jahr 50.000 US-Dollar wert sein

Youtube-Star spricht über Bitcoin-Entwicklung 

Nicholas Merten ist ein Youtube-Star, ein Unternehmer und ein passionierter Bitcoin-Investor. In der Krypto-Welt besitzt sein Wort eine hohe Gewichtung, sodass seine Aussage über die Kursentwicklung des Bitcoins für Aufsehen bei den Anlegern sorgte. Die hohe Volatilität sowie der hohe Verlust zum Höchststand des Vorjahres sorgen für Skepsis bei den Investoren. Noch im Dezember des vergangenen Jahres notierte die Digitalwährung bei rund 17.000 Euro.

Doch laut den Aussagen der Krypto-Experten ist ein rasanter Kursanstieg nur eine Frage der Zeit. Bereits Tim Draper, ein US-Investor, teilte mit, dass die Währung spätestens innerhalb der nächsten vier Jahre einen Wert von 200.000 Euro pro Token erreichen werde. Auch Nicholas Merten unterstützt diese Prognose und sieht einen Preis von 50.000 US-Dollar pro Token bis zum Ende des Jahres als realistisch an. Der Kanal „data dash“ ist für viele Krypto-Investoren eine beliebte Anlaufstelle, sodass die Freude über diese Prognose vergleichsweise groß ausfiel.

 

Vier Faktoren für den Kursanstieg 

Der rapide Kursanstieg werde demnach insbesondere durch vier Faktoren begünstigt. Vor allem die akute Daseinskrise, welche die traditionelle Finanzwelt durchleidet, wird die Wertentwicklung beschleunigen. Bereits die Finanzkrise 2008 zeigte, welche Instabilität das Finanzsystem aufweist. Als ersten Faktor nennt Merten die weiter ansteigenden Zinsen. Diese werden aktuell durch den US-Markt initiiert und eine mittelfristige Folgeanhebung der anderen Staaten bewirken. Zudem sieht Merten die Lage der Deutschen Bank als bedrohlich an. Das damals bekannte und geschätzte Finanzhaus befindet sich in einer Krise und schafft aktuell keinen Turnaround. Demnach sieht er das Ende der Großbank nahe.

Generell ist der gesamte Finanzmarkt überhitzt, sodass vor allem Aktien und Immobilien für einen herben Verlust bei den Anlegern sorgen werden. Seit dem Ende der Finanzkrise befinden sich beide Sektoren in einem anhaltenden Aufschwung. Seit Beginn des Jahres sorgen politische Maßnahmen für Unsicherheit bei den Anlegern, sodass eine Konsolidierung im Rahmen des Möglichen liegt. Auch das grundlegende Interesse des Marktes zur Investition in Kryptowährungen sei vorhanden, sodass dieser Investmentbereich eine Gesamtmarktkapitalisierung von einer Billion US-Dollar erreichen könnte.

Für die Follower des Kanals sind diese Aussagen jedoch etwas kritisch und undifferenziert, denn eine mögliche Wirtschaftskrise stehe nicht in einem direkten Zusammenhang mit der Bitcoin-Entwicklung. Demnach sind die Aussagen reine Spekulationen, die auf dem Prinzip der Dezentralisierung der Kryptowährungen basiert. Daher soll die Verifikation von Transaktionen durch Mining-Algorithmen eine Verifikation durch Banken obsolet machen. Somit müssten Anleger nicht mehr das Vertrauen in das korrekte Handeln einer Bank legen, sondern können selbstbestimmt auf dem Markt agieren.

 

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