Warten auf Donnerstag: Was macht die EZB?

Mario Draghi wird zugetraut, dass er im Endspurt seiner Amtszeit noch einmal ein „großes geldpolitisches Feuerwerk“ zünden wird. Rezessionssorgen, schwache Inflationsdaten, der US-Zollstreit und das Brexit-Chaos sind der Nährboden für derartige Maßnahmen. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass der EZB-Rat seine Geldschleusen noch weiter öffnen wird. Der DAX 30 tendiert indes weiter deutlich oberhalb der psychologisch wichtigen 12.000´er Marke. Der MACD präsentiert sich weiterhin neutral, die Slow-Stochastik hat sich ebenfalls wieder abgekühlt. Von fundamentaler Seite werden heute keine richtungsweisenden Meldungen erwartet. Die globalen Rezessionsanzeichen zeigen sich aber weiterhin intakt. Die charttechnischen Marken bleiben auch am heutigen Dienstag der Kompass in diesem immer dichter werdenden Kapitalmarkt-Dschungel. Die wichtige 200-Tage-Linie liegt nun hinter uns. Die 12.000´er Marke ebenso. Es sieht recht gut aus, dass diese beiden Signalgeber nun auch nach mehreren Tests wirklich nachhaltig halten. Die charttechnische Tagesbandbreite lässt sich von 12.254 bis 12.000 skalieren. Der deutsche Leitindex wird sich bis übermorgen seitwärts präsentieren. Das Gap vom 01.08.2019 bei 12.129 wurde bereits letzte Woche geschlossen. Allerdings sollte man zwingend seiner Stopp-Loss beziehungsweise Take-Profit Strategie treu bleiben. Der berühmte und unerwartete „Black Swan“ kann jederzeit um die Ecke fliegen und mitten unter uns landen. Aus welcher Richtung und in welcher Form auch immer…


200-Tage-Linie & 12.000´er Marke überhandelt

Seitwärts und abwartend (EZB-Sitzung)

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