Der deutsche Leitindex schloss am Freitag kaum verändert bei 11.180 Punkten. Somit wurde die Woche mit einem leichten Minus von -0,9% abgeschlossen. Schlechter lief es für die Aktionäre der Wirecard AG. Die Aktie verlor -35,19% in der abgelaufenen Woche. Die Anschuldigung der Financial Times über Betrugsvorfälle in einer Asien Niederlassung sorgten für fallende Kurse. Dies sorgte zwischenzeitlich auch am Freitag wieder für Schwankungen im DAX 30. Dennoch setzt sich die Konsolidierung im DAX weiter fort. In einer Bandbreite von ca. 11.000 – 11.300 pendelt der Index aktuell hin und her. Die Kraft das Hoch bei 11.321 zu überhandeln scheint zu fehlen. Aber auch ein Unterhandeln der 11.000  wirkt begrenzt. Vielleicht sorgt die anstehende Berichtsaison im DAX für ein Ausbrechen der Konsolidierung. In dieser Woche berichtet die  Infineon AG, die Münchener Rückversicherung AG und die  Daimler AG ihre Zahlen für das 4. Quartal. Bezüglich eines „Trade Deals“  bleibt Donald Trump optimistisch und wird sich Ende des Monats mit Xi Jinping treffen. Ein positives Ergebnis ist m.E. aktuell schon eingepreist. Allerdings könnte ein endgültiges Ende dieses Konfliktes eine Rallye am deutschen Aktienmarkt auslösen. Für diese Woche sollte das Ziel der Test der 11.322 sein. Die Indikatoren bleiben neutral. 

 

 

 
DAX im Konsolidierungsmodus

 

Abwärtstrend (seit Juni 2018) hat weiter Bestand