Gestern drückte der schwache ZEW-Konjunkturindikator primär den Euro. Dies ließ trotz des deutlichen Rückgangs den deutschen Aktienmarkt mit einer „White-Doji-Candle“ schließen. Das Plus lag bei 0,5 Prozent. Die Konjunkturerwartungen hatten sich im Juli kräftig abgeschwächt. Die zunehmenden Strafzoll-Drohungen aus den USA haben sich massiv auf die Stimmung niedergeschlagen. Zuletzt hatte man noch angenommen, der Handelsstreit würde langsam abflauen. Der allgemeine Fokus richtet sich nun trotzdem auf die anstehende Earnings Season. Charttechnisch nahm der deutsche Leitindex zuletzt wieder etwas an Fahrt auf. Das Damoklesschwert der Schulter-Kopf-Schulter-Formation scheint nun endgültig ad-acta gelegt zu sein. Mit dem Bruch der 12.450 Punktehürde wurde auch der kurzfristige Downside-Modus (seit 15.06.18) verlassen. Strategen können aber erst so richtig nach dem Zurückerobern der 200-Tage-Linie aufatmen. Diese verläuft bei 12.779 Zählern. Markttechnisch zeigen sich die Indikatoren im DAX 30 nach den Kaufsignalen der letzten Woche wieder neutral. Allerdings hat sich das Momentum nun dank fünf weisser Kerzen binnen sieben Handelstagen wieder ins Positive gewendet. Der DAX 30 zeigt sich stabil. Aber von Dynamik ist noch kein Spur. Dafür müsste erst die 200-Tage-Linie nachhaltig überwunden werden.

 

 

Markttechnik wieder freundlicher

Stabilität aber keine Dynamik

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