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Märkte1 MIN LESEDAUER04.01.2019

DONNER & REUSCHEL - Technische Analyse DAX 30

„Tropfen auf den heißen Stein“

Gestern wurden die Rezessionsängste durch einen schwachen ISM-Index aus den USA verstärkt. Dieser ist im Dezember deutlich auf 54,1 gesunken. Die rückläufigen Zahlen verstärkten die weltweiten Konjunktursorgen noch weiter. Der deutsche Leitindex wird davon auch heute nicht unbeeindruckt in den letzten Handelstag der Woche starten. Es bleiben aber vor allem die „alten Themen“, die für Unsicherheit und Nervosität sorgen. Allen voran der Handelsstreit zwischen den USA und China. In Europa wird bis Ende März der Brexit das beherrschende Thema bleiben. Der DAX 30 zeichnet weiterhin seine Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS). Diese hat weiterhin Potential bis hin zu 10.100. Am 27.12.2018 lag das Tagestief bei 10.279 Zählern. Die SKS ist erst ab Kursen oberhalb der 11.800 ausgestanden. Nachhaltiges Durchatmen gilt es erst wieder ab 12.125 aufwärts. Hier tendiert die 200-Tage-Linie. Zudem driftet das Untere Bollinger-Band (10.233) weiter nach unten ab. Die kurzfristige Handelsspanne lautet damit: 10.822 bis 10.233. Dabei sind die 10.233 die wahrscheinlichere Anlaufstelle. Der Abwärtsdruck ist zu stark. Die Markttechnik bläst weiterhin ins selbe Horn. Hier ist ebenfalls noch keine spürbare Entspannung zu erwarten. Es fügt sich alles in einem Bild zusammen. Die erste Handelswoche 2019 präsentiert sich, wie das alte Jahr geendet hat. Extrem Volatil und fallend. Die heutigen Fundamentaldaten könnten zumindest für eine kleine Stabilisierung sorgen. Sowohl amerikanische und deutsche Arbeitsmarktdaten als auch die europäischen Verbraucherpreise werden freundlich prognostiziert. Allerdings ist das wohl nur der sprichwörtliche „Tropfen auf den heißen Stein“…

 

 

Nervosität & Unsicherheit halten auch 2019 an

Übergeordnet weiterhin fragiles Chartbild & intakter Abwärtstrend

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