„Nicht alle Eier in einen Korb legen“ und „Nicht alles auf ein Pferd setzen“: Das sind die beiden „Weisheiten“, die den meisten Geldanlegern auf Anhieb einfallen, wenn sie sich zum Thema Diversifikation äußern. Diversifikation: Das ist so etwas wie das Zauberwort für viele private und professionelle Investoren, denn durch die eine möglichst breite Streuung über Anlageklassen, Branchen und Regionen hinweg sollen Risiken begrenzt und jederzeit Renditeopportunitäten gewahrt werden. Dieses Argument wird auch von Vermögensverwaltern und Co. regelmäßig vorgebracht, wenn sie Depots sehr breit strukturieren.

Es gibt aber auch völlig gegenteilige Meinungen zur Diversifikation. So hat Warren Buffet, der nun wirklich nicht zu den erfolglosen Vermögensmanagern dieses Planeten gehört, einmal gesagt: „Breite Diversifikation wird nur gebraucht, wenn die Anleger nicht wissen, was sie tun“ und „Diversifikation ist ein Schutz gegen Unwissen. Es macht nur wenig Sinn für diejenigen, welche wissen, was sie tun.“ Offensichtlich hält Warren Buffet, das „Orakel von Omaha“, also nicht viel von einer allzu breit diversifizierten Anlage, sondern plädiert vielmehr für eine konsequente und vor allem kompetente Titelauswahl.

 

Makroökonomische Faktoren im Fokus

Ein Leitspruch, an den sich das Fondsmanagement des PEH EMPIRE (WKN: A0Q8QW) der PEH-Gruppe nur allzu gern hält. Die Crew um Martin Stürner verfolgt das Motto „Gewichtung statt Diversifikation“ und setzt in dem sehr erfolgreichen aktiv gemanagten Fonds nur wenige Titel ein.

Der PEH EMPIRE hat die weltweit größten börsennotierten Unternehmen mit einer aktuell durchschnittlichen Marktkapitalisierung von etwa 240 Milliarden Euro im Fokus und kann grundsätzlich in Aktien, Anleihen und Währungen investieren. Das Fondsmanagement verzichtet aber aktuell auf die Anlageklasse der Anleihe, weil diese keine Chancen für Anleger bietet.

Die Titel werden nach makroökonomischen Faktoren wie Geldpolitik, Inflation und Fiskalpolitik und nach Sentiment- und Value-Faktoren ausgewählt – also nach einer Vielzahl von qualitativen und quantitativen Methoden, die eben mittels Künstlicher Intelligenz gesteuert werden. Täglich wertet das System tausende Daten aus und priorisiert die jeweiligen Indikatoren nach Bedarf neu, wodurch eine schnelle und flexible Anpassung des Portfolios jederzeit möglich ist. Je nach Marktlage und Einschätzung einer Computer-gestützten Systematik (Künstliche Intelligenz) werden die Wertpapiere regelmäßig neu ausgewählt und ausgehend von den Erkenntnissen der Markt- und Wertpapieranalyse gewichtet. Dabei wahren die Fondsmanager eine maximale Unabhängigkeit von den Indizes. Die größten Unternehmen der Welt sind traditionell in Nasdaq und Dow Jones versammelt, aber Martin Stürner nimmt keine Rücksicht auf die Gewichtung der einzelnen Titel an der gesamten Kapitalisierung des Index.

 

Offen für sämtliche Branchen

Es gilt: Wenn die unterschiedlichen Signale es hergeben, trauen sich die Fondsmanager auch, Titel bis zum maximal Möglichen zu gewichten. Und so bildet die Amazon-Aktie aktuell 8,4 Prozent des Fondsvermögens, Microsoft und Apple folgen mit 7,6 und 7,0 Prozent. Insgesamt ist der Fonds in 35 Aktien investiert, von Alphabet bis Twitter, von Adobe bis Taiwan Semiconductor – global agierende Dickschiffe also, die allesamt längst in der Liga der Substanzwerte angekommen sind.

Aktuelle Top-Branchen sind die Internetwirtschaft, Computerindustrie und die Softwareindustrie, gefolgt von Halbleiter-und Finanzindustrie. Aber das Management des PEH EMPIRE ist offen für sämtliche Branchen: Neben Unternehmen aus diesen Industrien sind unter anderem auch Pharma- und Biotechnologieunternehmen, Nahrungsmittel- und Konsumgüterhersteller sowie Unternehmen aus der Automotive- und Telekommunikationsindustrie im Fonds vertreten. Deren Titel werden so eingesetzt, wie es den höchsten Mehrwert verspricht.

 

Interessante Potenziale – höhere Gewichtung

Das lässt sich am Beispiel der Amazon-Aktie sehr gut nachvollziehen. Das Unternehmen weist hochinteressante Zukunftspotenziale auf und hat nach einem Tiefpunkt Ende vergangenen Jahres zu einer echten Aufholjagd geblasen. Der Kursgewinn liegt innerhalb von sechs Monaten bei mehr als 22 Prozent, wovon die Anleger des PEH EMPIRE natürlich aufgrund der starken Gewichtung profitiert haben.

Ein anderes Beispiel ist die Aktie des Technologieunternehmens Nvidia. Anfang des Jahres hatte Martin Stürner diese mit rund 3,5 Prozent im Fonds gewichtet, weil Nvidia nach einer Abschwungphase den Weg einer interessanten Erholung eingeschlagen und seit Ende Dezember schnell im zweistelligen Bereich Prozent zugelegt hatte. Im Frühling hatte sich dieses Wachstum massiv abgekühlt, sodass Stürner das Engagement abgebaut hatte.

Das Motto „Gewichtung vor Diversifikation“ hat sich als ein Baustein für den nachhaltigen Erfolg des PEH EMPIRE erwiesen. In Zahlen ausgedrückt: Der Fonds hat seit Mitte 2016 fast 30 Prozent gewonnen, also im Schnitt eine Jahresrendite von mehr als zehn Prozent realisiert und schlägt die Vergleichsgruppe bei der Performance: Für den Drei-Jahres-Zeitraum ist die Outperformance besser als 92 Prozent der Peergroup. Eine laufend angepasste Neugewichtung und -auswahl von Wertpapieren trägt also auch zum Risikomanagement bei.

 

MEHR INFOS
Stand
21.08.2019
PEH EMPIRE F
WKN: A0Q8QW
Performance 1J
1,30 %
Volatilität 1J
9,03 %