Immer mehr Blockchain-Spezialisten legen Produkte auf Kryptowährungen auf. Vor allem die Schweiz und auch Liechtenstein gelten als regulatorische Vorreiter, Ende 2018 startete an der Schweizer Börse SIX sogar ein Indexfonds auf Kryptowährungen. Bei Investoren stoßen die Produkte auf reges Interesse, obgleich in bestimmten Bereichen noch immer Potenzial besteht. „Wir sehen aktuell insbesondere von Seiten vermögender Individuen und Family Offices eine hohe Nachfrage nach unserem Produkt. Auch Investoren, die mit Kryptowährungen bereits Erfahrungen gemacht haben, treten an uns heran“, erklärt Frank Gessner, Chairman der auf Blockchain-Investments spezialisierten Invao Group. Zögerlich zeigten sich dagegen noch institutionelle Investoren mit einem stark normierten Investment-Prozess. Dabei würden Kryptowährungen auch bei diesen Anlegern gut ins Portfolio passen, glaubt Gessner.

 

Frank Gessner, Chairman der Invao Group

 

Flexible Strategien für komplexe Märkte

„Es gibt langfristig ein großes Wachstumspotenzial rund um Blockchain und Kryptowährungen. Aufgrund der geringen Korrelation zu etablierten Anlageklassen eignet sich ein diversifiziertes Produkt optimal zur Beimischung“, so Gessner. Beim IVO – Blockchain Diversified Bond geht es bewusst nicht ausschließlich um die größten Kryptowährungen. „Wir glauben an Blockchain als langfristige Investment-Story und möchten Einzelrisiken aus diesem Grund bewusst minimieren. Wir agieren daher in einem großen Investment-Universum und haben uns auch bei der Wahl unserer Strategie nicht festgelegt. So sind auch in einem sich wandelnden Markt stete Renditen möglich“, erläutert der Krypto-Kenner. Aus diesem Grund ist das Investment-Vehikel von Invao auch als zinsloser Bond konzipiert. „Hätten wir einen klassischen Fonds aufgelegt, hätten wir uns auf bestimmte Strategien festlegen müssen. Dies hätte uns Flexibilität und unseren Kunden Rendite gekostet“, erläutert Gessner und betont, dass sein Investment-Produkt dem Krypto-Markt auch fern bleiben, und Anlagegelder in liquiden Mitteln parken kann. Dies sei angesichts der Zyklik, der der Markt noch immer unterliegt, sinnvoll.

Mit diesem Ansatz scheint das Team aus Liechtenstein bei Anlegern einen Nerv zu treffen. „In Kryptowährungen oder Blockchain-Projekte zu investieren ist vielversprechend und herausfordernd zugleich. Anleger müssen die Dynamik des Marktes verstehen und ihre Assets entsprechend managen. Aus diesem Grund ist es wichtig, auf ein erfahrenes Investment-Team zu setzen“, erklärt beispielsweise Startup-Investor Steffen Zoller.

 

Geringe Korrelation zu etablierten Märkten

Doch auch unabhängig von Auf- und Abschwüngen bei Bitcoin, Ether und Co. finden sich bei Kryptowährungen Chancen. Invao kennt den Markt seit 2016 und findet auch heute noch immer Ineffizienzen. „Unsere Erfahrung beim automatisierten Handel hilft uns dabei, Marktanomalien zu identifizieren und auch während schwacher Marktphasen erfolgreich Arbitrage-Geschäfte zu tätigen“, erklärt Gessner. Im Vergleich zum Währungsmarkt, der für automatisierten Handel und Algorithmen die typische Spielwiese ist, fallen die Renditen je Trade bei Kryptos höher aus. Dass dies auch mit Risiken verbunden ist, ist man sich bei Invao bewusst und hat einen Liquiditätsfilter eingebaut.

Neben der geringen Korrelation zu klassischen Anlageklassen – Invao nennt für den Zeitraum zwischen 2012 und 2017 Korrelationskoeffizienten zwischen -0,12 und 0,21 für US-Aktien, US-Anleihen, Gold, Rohöl, börsennotierte Immobiliengesellschaften und Währungen aus Schwellenländern, spricht auch die Rendite für das auf zehn Jahre konzipierte Anlageprodukt: Während der vergangenen Monate stach der Bond sowohl Bitcoin als auch Krypto-Indizes aus. Im ersten Halbjahr 2019 brachte der IVO – Blockchain Diversified Bond Investoren eine Rendite von rund einhundert Prozent ein.

 

20 Prozent der Gewinne fließen in soziale Projekte

Neben der Rendite kann das Produkt Investoren auch Steuervorteile bieten. In Deutschland wäre der Gewinn des Bonds für Privatanleger nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei. Um günstige Rahmenbedingungen zu erreichen, verzichtet der Bond auch auf Kupons. „Statt Erträge auszuschütten, reinvestieren wir jährlich zwanzig Prozent der erzielten Rendite in unsere eigenen Tokens und vernichten diese. Dieses 'Buyback-and-Burn Verfahren' ähnelt klassischen Aktienrückkaufprogrammen und unterstreicht unseren Ansatz, Investoren eine konstante Rendite in einer innovativen Anlageklasse zu bieten“, so Gessner. Weitere zwanzig Prozent der jährlichen Gewinne nach Kosten fließen darüber hinaus in wohltätige Projekte. „Das automatisierte Trading von digitalen Assets ist ein sehr kapitalistisches Geschäft. Indem wir einen Teil der Rendite konkreten sozialen Projekten zuführen und unsere Investoren zudem mitentscheiden lassen, geben wir unserem Handeln einen tieferen Sinn. Dies entspricht auch dem Wunsch vieler Investoren“, erläutert Gessner.

 

 

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IVO Blockchain Diversified Bond
WKN: A213GV