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MOLOGEN AG: Umsetzung der beschlossenen Aktienzusammenlegung

17.07.2018 / 10:16
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Pressemitteilung N 15 / 2018 vom 17.07.2018

DIE IN DIESER BEKANNTMACHUNG ENTHALTENEN INFORMATIONEN SIND WEDER ZUR VERÖFFENTLICHUNG NOCH ZUR WEITERGABE IN DIE BZW. INNERHALB DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, AUSTRALIEN, KANADA ODER JAPAN ODER IN EINEM RECHTSSYSTEM, IN DEM EINE SOLCHE WEITERGABE ODER VERÖFFENTLICHUNG UNRECHTMÄSSIG IST, BESTIMMT.


MOLOGEN AG: Umsetzung der beschlossenen Aktienzusammenlegung

Berlin, 17. Juli 2018 - Das biopharmazeutische Unternehmen MOLOGEN AG gab heute bekannt, dass die auf der ordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens am 8. Juni 2018 beschlossene Aktienzusammenlegung im Verhältnis 5:1 im Handelsregister eingetragen wurde. Neben der Einziehung von vier Stückaktien zur Glättung des bestehenden Grundkapitals, erfolgt nun eine Zusammenlegung, wodurch sich die Anzahl der ausgegebenen Aktien von 37.686.439 Stück auf 7.537.287 Stück reduziert. Damit ergibt sich ein neues Grundkapital der Gesellschaft von 7.537.287 EUR eingeteilt in 7.537.287 Inhaberaktien. Letzter Handelstag der Aktien mit der ISIN DE0006637200 (WKN: 663720) ist voraussichtlich der 17. Juli 2018. Die konvertierten Inhaberpapiere werden voraussichtlich ab dem 18. Juli 2018 unter der neuen ISIN DE000A2LQ900 (WKN: A2L Q90) an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Die Umstellung der Wertpapierbestände in den Depots der Aktionäre erfolgt automatisch durch die depotführende Bank.

Die Kapitalherabsetzung und Aktienzusammenlegung hat keine wesentlichen Auswirkungen auf das Vermögen der Aktionäre. Die Eigenkapitalstruktur und der Wert der MOLOGEN AG insgesamt werden dadurch nicht verändert. Technisch wird die Kapitalherabsetzung durch die Verrechnung der aufgelaufenen Verluste mit der Kapitalrücklage möglich. Ziel der Maßnahme ist es, eine bilanzielle Verlustbereinigung zu erreichen und die Finanzierungsfähigkeit der MOLOGEN AG sicherzustellen. In Folge der Aktienzusammenlegung ist MOLOGEN wieder finanzierungsfähig und die bereits vereinbarten Finanzierungsinstrumente können weiter umgesetzt werden.

Für je fünf alte Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 1,00 EUR (ISIN DE0006637200; WKN: 663720) erhalten die Aktionäre eine konvertierte Aktie mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 1,00 EUR (ISIN DE000A2LQ900; WKN: A2L Q90). Um für die Aktionäre die wirtschaftlichen Auswirkungen von technisch unvermeidbaren individuellen Spitzenbeträgen so gering wie möglich zu halten, wird die Gesellschaft marktübliche Vorkehrungen treffen, damit sich die depotführenden Institute auf Weisung ihrer Kunden um einen Spitzenausgleich durch Zu- oder Verkauf von Teilrechten bemühen. Sollte ein Ausgleich von Aktienspitzen nicht erfolgen können, werden verbleibende Aktienspitzen wertlos ausgebucht. Hierbei handelt es sich um maximal bis zu vier Aktien je Aktionär und damit um einen wertmäßigen Betrag von rund 3,50 EUR je Aktionär. Etwaige Gebührenerstattungen von Seiten der Gesellschaft sind nicht vorgesehen. Die Zusammenlegung der alten Aktien, die Umstellung der Depotbestände sowie die Regulierung der Aktienspitzen erfolgen für die Aktionäre kosten- und spesenfrei.

Wichtiger Hinweis:
Diese Bekanntmachung ist weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika, in Australien, Kanada, Japan oder anderen Jurisdiktionen, in denen ein Angebot gesetzlich unzulässig ist. Die in dieser Bekanntmachung erwähnten Wertpapiere sind nicht und werden auch in Zukunft nicht gemäß den Vorschriften des U.S. Securities Act von 1933 in derzeit gültiger Fassung (der "Securities Act") registriert und dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika nur mit vorheriger Registrierung oder ohne vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung gemäß den Vorschriften des U.S. Securities Act verkauft oder zum Verkauf angeboten werden. Es wird kein öffentliches Angebot der in dieser Bekanntmachung genannten Wertpapiere in den Vereinigten Staaten von Amerika stattfinden. Vorbehaltlich bestimmter Ausnahmeregelungen nach dem Securities Act dürfen die in dieser Bekanntmachung genannten Wertpapiere in Australien, Kanada oder Japan oder an oder für Rechnung von in Australien, Kanada oder Japan ansässigen oder wohnhaften Personen weder verkauft noch zum Kauf angeboten werden.

MOLOGEN AG
MOLOGEN AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das mit einzigartigen Technologien und Wirkstoffen zu den Wegbereitern auf dem Gebiet der Immuntherapien gehört. Neben dem Schwerpunkt Immuno-Onkologie entwickelt MOLOGEN zudem Immuntherapien zur Behandlung von Infektionskrankheiten.

Der Schwerpunkt der Entwicklungsarbeiten liegt auf der Produktfamilie DNA-basierter TLR9-Agonisten. Dazu zählen das Immuntherapeutikum Lefitolimod und die Nachfolgemoleküle EnanDIM(R).

Das Immuntherapeutikum Lefitolimod ist das Hauptentwicklungsprodukt des Unternehmens und wird derzeit in einer Phase III Studie getestet. Es wird als "Best-in-Class" TLR9-Agonist angesehen. Die Behandlung mit Lefitolimod führt zu einer breiten und starken Aktivierung des Immunsystems. Aufgrund dieses Wirkmechanismus besitzt Lefitolimod das Potenzial, in verschiedenen Indikationen eingesetzt zu werden. Lefitolimod wird zurzeit im Rahmen einer pivotalen Studie für die Erstlinien-Erhaltungstherapie bei Darmkrebs entwickelt. 2017 wurden wesentliche Daten der Phase II Studie IMPULSE in kleinzelligem Lungenkrebs veröffentlicht und die finale Auswertung im ersten Quartal 2018 bestätigte die Daten. Darüber hinaus wurden 2017 wesentliche Ergebnisse der TEACH-Studie in HIV bekannt gegeben. Zudem wird Lefitolimod derzeit in einer Phase I Kombinationsstudie mit dem Checkpoint Inhibitor Ipilimumab (Yervoy(R)) in verschiedenen Krebserkrankungen untersucht. Neben verschiedenen Checkpoint Inhibitoren ist Lefitolimod, das sich in einer klinischen Studie Phase III befindet, einer der wenigen marktnahen Produktkandidaten im Bereich der Immuno-Onkologie.

Die Pipeline von MOLOGEN steht für neue innovative Immuntherapien, insbesondere zum Einsatz gegen Krankheiten, für die ein hoher medizinischer Bedarf besteht. Die MOLOGEN AG hat ihren Sitz in Berlin und ist börsennotiert. Die Aktie (ISIN DE000A2LQ900/WKN: A2L Q90) notiert im Prime Standard der Deutschen Börse.
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