Nach einem eher schwachen ersten Quartal an den Aktienmärkten setzte im April eine generelle Erholungsphase bei den wichtigsten Aktienindizes ein. Gründe dafür waren hauptsächlich die abnehmenden Spannungen hinsichtlich der Handelsdifferenzen zwischen den USA und China, Anzeichen für eine Stabilisierung der Einkaufsmanagerindizes sowie solide Unternehmensgewinne in den USA und Europa. Außerdem führte ein stärkerer US-Dollar dazu, dass vornehmlich Exportwerte außerhalb der USA stärker nachgefragt wurden. Somit war es nicht verwunderlich, dass der europäische STOXX 600 Index, der DAX und der japanische Nikkei mit +4,6%, +4,3% und +4,7% im Vergleich zum US-amerikanischen S&P 500 besonders deutlich zulegen konnten. Letzterer gewann nur 0,4% hinzu.

Einer der größten Monatsgewinner war der sich in unserem Portfolio befindliche griechische Athex Index mit einem Plus von 10%, der sicherlich auch von der wieder aufkeimenden Diskussion über einen Schuldenerlass zwischen Griechenland und seinen Gläubigern profitiert haben dürfte. Die relative Schwäche amerikanischer Aktien war dagegen der bereits erwähnten Dollarbewegung, dem schwachen Abschneiden des Technologiesektors und nicht zuletzt auch der Debatte über die möglichen Auswirkungen einer 10-jährigen Treasuries-Rendite von mehr als 3% geschuldet. 

Diese ist im Monat April von 2,74% auf 2,95% angestiegen und lag zwischenzeitlich sogar über 3%. In Europa trat dieser Trend deutlich abgeschwächt auf, die Renditen deutscher und portugiesischer Staatsanleihen mit einer Restlaufzeit von 10 Jahren stiegen jeweils um 0,06% auf 0,56% bzw. 1,66%. Die Renditen italienischer Staatsanleihen dieses Laufzeitsegments blieben dagegen unverändert. Einen positiven Performancebeitrag generierte das Segment der Unternehmensanleihen, wobei hier hauptsächlich Anleihen aus dem Bereich High Yield an Wert gewannen. Diese legten in Europa und den USA im Durchschnitt 0,6% zu. Insgesamt erwirtschaftete der Multi-Asset Global 5 ein Plus in Höhe von 0,50% und liegt nun 0,49% – nach Kosten – über seinem Wert vom Jahresanfang.

Für die kommenden Wochen und Monate erwarten wir aufgrund steigender Zentralbankzinsen in den USA, der Ungewissheit hinsichtlich der Entwicklung der Inflationserwartungen sowie handelspolitischer Unsicherheiten ein herausforderndes Umfeld für Aktien. Dieses wurde zwar aufgrund überraschend positiver Quartalszahlen und sich stabilisierender Einkaufsmanagerindizes im April erst einmal in den Hintergrund gedrängt. Dennoch sind wir der Meinung, dass fehlende, neue Impulse am Aktienmarkt mittelfristig zu Verkaufsdruck führen könnten. Positiven Einfluss auf europäische Aktientitel sollte dagegen weiterhin die Bewertung des US-Dollars haben, dessen positiver Trend sich aus unserer Sicht fortsetzen wird. Der Fokus im Multi-Asset Global 5 liegt somit erst einmal weiterhin auf dem Risikomanagement.

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Multi-Asset Global 5 A
WKN: A1T6KW
Performance 1J
0,44 %
Volatilität 1J
2,50 %
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