Brainloop gilt als Sicherheitsanbieter, der sich vor allem auf deutsche Unternehmen spezialisiert hat. Doch nun steht ein Verkauf der Unternehmensanteile an eine New Yorker Firma im Raum, sodass sich Dax-Konzerne auf einige Schwierigkeiten einstellen müssen.


Brainloop – führender Anbieter im Bereich des sicheren Datenaustauschs 

Geht es nach Brainloop, so gilt das Unternehmen als der führende Anbieter von Software, welche einen sicheren Datenaustausch vertraulicher Unterlagen ermöglicht. Doch nun soll das Unternehmen an ein amerikanisches Unternehmen verkauft werden. Demnach handelt es sich um die US-amerikanische Firma Diligent Corp., welche ihren Unternehmenssitz in New York hat. Der Eigentümerwechsel wurde bereits an das Bundeskartellamt kommuniziert und auch Brainloop bestätigte die Übernahmepläne. Das Geschäftsmodell Brainloops basiert auf der Spezialisierung zum Sicherheits-Softwareanbieter. Demnach werden die vertraulichen Kundendaten lediglich in Rechenzentren, welche innerhalb Europas positioniert sind, gespeichert. Zudem sollen rund 70 Prozent der Dax-Konzerne auf die Brainloop-Software-Lösungen setzen. Des Weiteren finden sich neben Industriekonzernen auch Banken, Notare oder Versicherungen auf der Liste der Kunden wieder.


Virtuelle Räume schützen die Daten der Unternehmen 

Insbesondere die Einrichtung der virtuellen Räume gilt als Vorteil für Unternehmen, denn diese werden vor allem zum Informationsaustausch genutzt. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Fusionen oder Übernahmen anstehen. Das Unternehmen selbst legt einen hohen Stellenwert auf die eigenen Sicherheitsstandards, welche dafür sorgen, dass kein unbefugter Nutzer Zugriff auf vertrauliche Dokumente erhält.

Gegründet wurde die Firma von Markus Seyfried, der noch immer in die aktuellen Geschäftsaktivitäten involviert ist. Zudem spielt auch Hans Strack-Zimmermann eine wichtige Rolle und besetzt die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden. Des Weiteren verbergen sich viele Privatinvestoren hinter der Firma. Das das Angebot Brainloops bei den Konzernen Anklang findet, beweist der Umstand, dass der Umsatz im Geschäftsjahr 2016 um zehn Prozent ansteigen konnte, sodass ein Umsatz von 20 Millionen Euro erwirtschaftet wurde. Zudem beschäftigt das Unternehmen mehr als 120 Mitarbeiter in Europa.