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Commerzbank Asset Management1 MIN LESEDAUER11.04.2019

US-Zinspause beflügelt die Schwellenländer

Thomas Meyer zu Drewer, Geschäftsführer ComStage ETFs, verrät in der aktuellen ideasTV-Ausgabe, weshalb Investments in Schwellenländer wieder an Attraktivität gewinnen.

Den Brexit, also den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, habe ich bereits wiederholt thematisiert. Zu groß wären die volkswirtschaftlichen Folgen, sollte die finale Abnabelung chaotisch verlaufen. Dass mich das Thema Brexit noch geraume Zeit weiterbeschäftigen dürfte, steht mittlerweile außer Frage. Auf dem in Brüssel stattfindenden EU-Sondergipfel wurde eine Verlängerung des Austrittszeitpunkts bis maximal 31. Oktober 2019 vereinbart. Solange sich allerdings der Wechselkurs des Euro zum Britischen Pfund, wie in den vergangenen Monaten zu beobachten, seitwärts bewegt, bleibe ich gelassen.

Ähnlich zäh, wie der innereuropäische Konflikt, verlaufen die Verhandlungen zwischen den USA und China. Es vergeht keine Woche, in der nicht neue Hoffnungen auf einen baldigen Handschlag zwischen den Führern der beiden größten Volkswirtschaften geweckt werden. Doch sobald sich eine Lösung in dem komplexen Handelsstreit abzuzeichnen scheint, rudert eine Seite umgehend zurück. Beobachter werten es als ein schlechtes Zeichen, dass bislang noch kein Termin für einen Gipfel zwischen US-Präsident Trump und Chinas Staats- und Parteichef Jinping festgelegt wurde.

Trotz dieser Hängepartie zeigen sich die Börsen in diesem Jahr bislang unbeeindruckt vom Handelsstreit und setzen auf eine baldige Einigung. Der S&P 500 gewann im ersten Quartal 13,1 Prozent, in China lag der FTSE China A50 seit Jahresbeginn bereits über 30 Prozent vorne. Neben der Hoffnung auf ein Ende des Handelskonflikts, überzeugten neue finanzpolitische Impulse der chinesischen Regierung die Investoren.

Apropos Impulse: Der 30. Januar 2019 gilt als entscheidendes Datum für das Comeback der Schwellenländer. An diesem Tag signalisierte Fed-Chef Jerome Powell, durchaus überraschend, dass die US-Notenbank vorerst keine weiteren Leitzinserhöhungen plant. Diese Meldung initiierte einen Paradigmenwechsel. Wurde 2018 aufgrund des steigenden US-Zinsniveaus noch viel Kapital aus den Schwellenländern zurück in die Vereinigten Staaten transferiert, sahen Experten angesichts der angekündigten Zinspause gute Chancen, dass sich die Geldströme in die Schwellenländer wieder stabilisieren könnten. In der Konsequenz verbuchten ETFs, die auf die Emerging Markets setzen, im 1. Quartal die mit Abstand größten Mittelzuflüsse.

 

Zugegeben, wer auf die Entwicklung der Schwellenländer setzt, muss gute Nerven haben. 2017 betrug das Plus des MSCI Emerging Markets Index stolze 35 Prozent, im letzten Jahr sackte das Kursbarometer um rund 18 Prozent ab. Wie Anleger mit Hilfe von Sparplänen kostengünstig vom Durchschnittskosteneffekt, also von guten und von schlechten Börsenphasen, profitieren können, erläutert Thomas Meyer zu Drewer, Geschäftsführer von ComStage ETFs, in der aktuellen ideasTV-Ausgabe, die Sie unter www.ideastv.de einsehen können.

MEHR INFOS
Stand
11.07.2019
ComStage Alpha Deutschland Dividende Plus UCITS ETF
WKN: ETF751
Performance 1J
-4,02 %
Volatilität 1J
9,84 %

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