Als Sicherheit für mögliche zukünftige Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten und beim Euro dienen auch die beiden mit Abstand größten Einzelpositionen im Schmitz & Partner Global Defensiv Fonds: Gold und Silber! Der Grund für diese seit vielen Jahren bestehende hohe Gewichtung ist einfach: „Gold hat in den letzten 20 Jahren den Euro wertmäßig um Längen geschlagen. Die Chancen stehen gut, dass das auch künftig so sein wird“, heißt es etwa im Degussa Marktreport vom 6. Juni. Dort heißt es weiter: „Wer vor 20 Jahren für 100 Euro Gold gekauft hat, der besitzt heute Gold im Wert von 462 Euro.“

Schauen wir uns im Vergleich dazu die Wertentwicklung einer Geldanlage an. Wer in demselben Zeitraum von 1999 bis 2019 in festverzinslichen US-Dollar Bankeinlagen (mit einer Laufzeit von drei Monaten) investiert war, der hat einen durchschnittlichen Verlust von 0,4 Prozent pro anno erlitten. Im Euroraum lag die entsprechende Rendite nur knapp über der Nulllinie bei 0,06 Prozent pro Jahr, und in Japan rentierte die Anlage mit 0,28 Prozent per annum. (Quelle: Degussa Marktreport vom 23. Mai 2019, Seite 8 - 9. Alle Renditeangaben verstehen sich vor Steuerabzügen.)

Das heißt: Mit herkömmlichen Bankeinlagen konnten Anleger die Kaufkraft in den letzten 20 Jahre nur knapp oder gar nicht erhalten. Im Gegensatz dazu ist Gold nach Abzug der Inflation um durchschnittlich 5,4 Prozent pro Jahr gestiegen. In Euro betrug die jahresdurchschnittliche Steigerung der Goldpreises 6,0 Prozent und in japanischen Yen gerechnet 7,6 Prozent. Das bedeutet: „Gold hat im Betrachtungszeitraum nicht nur seine Kaufkraft bewahrt, sie ist sogar angewachsen!“, schlussfolgern die Autoren des Degussa Markreports.

 

Goldpreis auf Höhenflug

Nach einer mehrjährigen Phase, in denen der Goldpreis lediglich eine Seitwärtsbewegung vollzogen hat, kommt jetzt Bewegung in die Goldnotierungen. Lauteten die Schlagzeilen vor drei Monaten noch: „Das Rätsel des schwachen Goldes“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 6. April 2019, S. 25) titelten die Zeitungen schon wenige Wochen später: „Und plötzlich steigt der Goldpreis“ (FAZ vom 8. Juni) oder „Anleger stürzen sich aufs Gold“ (Neue Zürcher Zeitung vom 21. Juni) sowie „Der unerwartete Aufstieg des Goldes“ (FAZ vom 22. Juni). Inzwischen befindet sich der Goldpreis auf dem höchsten Stand seit sechs Jahren.

Freuen dürfen sich über den Goldpreisanstieg auch einige internationale Notenbanken, die noch zu deutlich tieferen Kursen verstärkt Gold gekauft haben. Denn einige wenige langfristig denkende asiatische Notenbanken (in erster Linie aus Indien und aus China) haben ebenso wie die strategisch operierenden Zentralbanken aus China und aus Russland in den vergangenen Jahren zu tiefen Kursen in größerem Umfang Gold gekauft (Vgl. FINANZWOCHE vom 27. Juni 2019, Seite 5).

 

Russland stockt Bestand auf

Vor allem die Notenbank in Russland hat laut Handelsblatt vom 26. Juni in den letzten Jahren massiv ihren Goldbestand aufgestockt. Denn genau wie für China ist auch für Russland das (von Präsident Wladimir Putin) erklärte Ziel, den Anteil des US-Dollars an den Devisenreserven zu reduzieren. Seit 2015 hat Russlands Notenbank jedes Jahr mehr als 200 Tonnen Gold gekauft und verfügt inzwischen über Goldreserven von über 2.000 Tonnen, so das Handelsblatt vom 26. Juni.

Anleger im Schmitz & Partner Global Defensiv Fonds werden auch zukünftig von den positiven Aussichten für Gold profitieren, nachdem der Fonds bereits im ersten Halbjahr eine Wertsteigerung von acht Prozent erzielen konnte – und das bei sehr geringen Schwankungsrisiken. Auf Sicht der nächsten Jahre betrachtet, so schlussfolgert die FINANZWOCHE vom 4. Juli, „dürfte der Kauf von Gold wesentlich interessanter sein als der von Anleihen, Immobilien oder gar Bitcoins.“

 

MEHR INFOS
Stand
20.08.2019
Schmitz & Partner Global Defensiv
WKN: A0M1UL
Performance 1J
9,43 %
Volatilität 1J
5,72 %