In unserem letzten Artikel haben wir erklärt, wie Security Token die Liquidität von Immobilien-Assets erhöhen können. Nach der Emission werden die Token nämlich auf einer digitalen Börse gelistet und zum Handel auf dem Zweitmarkt zugelassen. Dadurch können die Token jederzeit gekauft und verkauft werden.

 

Krypto-Börsen haben rund um die Uhr geöffnet und Transaktionskosten sind gering

Die ersten digitalen Börsen zielten einzig auf den Handel von digitalen Währungen wie Bitcoin ab. Diese Plattformen funktionieren im Prinzip wie eine Währungsbörse. Kunden können Krypto-Währungen sowohl gegen Fiat-Währungen – wie den Euro oder den US-Dollar – eintauschen, als auch gegen andere Krypto-Währungen.

Digitale Börsen haben im Vergleich zu traditionellen Börsen zwei entscheidende Vorteile: Erstens haben sie rund um die Uhr und an jedem Wochentag geöffnet. Dadurch entstehen keine Handelsverzögerungen und Trader können sofort auf neue Marktinformationen reagieren. Zweitens sind die Transaktionskosten geringer, da der Handel komplett digitalisiert ist und weniger Akteure involviert sind.

Bis vor wenigen Monaten waren diese Krypto-Börsen in Deutschland noch weitgehend unreguliert. Das wird sich in Zukunft ändern, den die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) wird ab 2020 eine Lizenz für den Betrieb einer Krypto-Börse fordern.

 

Security Token können nur auf regulierten digitalen Börsen gehandelt werden

Mittlerweile gibt es nicht mehr nur digitale Währungen, sondern auch Security Token. Letztere sind regulierte Finanzprodukte und dürfen nur unter strengen Auflagen gehandelt werden.

Regulierte digitale Börsen, auf denen Security Token gehandelt werden können, müssen zum Beispiel die Identität des Käufers überprüfen und bestimmte Anti-Geldwäsche-Richtlinien erfüllen. Außerdem muss die Verwahrung von Security Token unabhängig von der Handelsplattform geregelt sein.

Da dieser Markt stark wächst, bauen derzeit fast alle großen regulierten Börsenbetreiber ihre eigenen digitalen Handelsplattformen auf. Im deutschsprachigen Raum werden sowohl die Deutsche Börse, die Stuttgarter Börse, als auch die Schweizer Börse SIX spätestens im nächsten Jahr in den Handel mit digitalen Vermögenswerten einsteigen.

In der Vergangenheit gab es vereinzelt Cyberangriffe auf digitale Börsen, bei denen zum Teil große Geldsummen verloren gingen. Mittlerweile sind die Sicherheitsstandards deutlich angestiegen. Mehr dazu erfahren Sie im nächsten Artikel. 

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